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Br. Christophorus neuer Provinzial der deutschen Kapuziner

Kirchenrektor verlässt die Frankfurter Liebfrauenkirche Richtung München
Br. Christophorus neuer Provinzial der deutschen Kapuziner
Br. Christophorus neuer Provinzial der deutschen Kapuziner
Br. Christophorus leitet künftig die deutsche Kapuzinerprovinz © Kiên Hoàng Lê

Br. Christophorus Goedereis, Kirchenrektor in Liebfrauen, ist neuer Provinzial des deutschen Kapuzinerordens. Auf dem Provinzkapitel der Deutschen Kapuzinerprovinz in Bad Waldsee, Kloster Reute, wurde er am Dienstag, 4. Juni, zum Provinzialminister gewählt. Er löst Bruder Marinus Parzinger ab, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stand.

Br. Christophorus (54) studierte Philosophie und Theologie in Münster und Rom. Das Amt des Provinzials hatte er schon einmal von 2004 bis 2013 inne. Seit Anfang 2014 war er Kirchenrektor der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main.

Der Provinzialminister wird für drei Jahre gewählt. Er leitet mit einem vierköpfigen Rat die Geschicke der Deutschen Kapuzinerprovinz, zu der 117 Brüder in 13 Niederlassungen in Deutschland gehören. Darunter sind so prägnante Orte wie das Wallfahrtskloster Altötting, das „Kloster zum Mitleben“ in Stühlingen oder das Citykloster Liebfrauen in Frankfurt. Sitz der Deutschen Kapuzinerprovinz ist München.

Die Wiedereröffnung der sanierten Liebfrauenkirche am Sonntag, 16. Juni, um 16 Uhr wird Br. Christophorus bereits als Provinzial mitfeiern. Offiziell verabschiedet wird er in Frankfurt am Sonntag, 11. August, um 17 Uhr. Bis zur Bestimmung eines Nachfolgers als Kirchenrektor der Liebfrauenkirche im Herbst 2019 übernimmt Br. Paulus Terwitte übergangsweise diese Aufgabe.