Kategorien &
Plattformen

Dank Friedenstaube nach Berlin

Sternsinger aus Hasselbach besuchen die Kanzlerin
Dank Friedenstaube nach Berlin
Dank Friedenstaube nach Berlin
Sie fahren nach Berlin: Hannah Bargon (18), Nelly Kriebel (13), Amelie Bargon (12) und Josefine Morneweg (14) (von links). Es fehlt Kim Krajewski (13). © Bistum Limburg

Mit dem Zug geht es am Montag, 6. Januar, von Hasselbach nach Berlin: Amelie Bargon (12), Josefine Morneweg (14), Nelly Kriebel (13) und Kim Krajewski (13) vertreten das Bistum Limburg beim traditionellen Sternsingerempfang im Kanzleramt. Als Betreuerin aus der Gemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg, zu dem der Kirchort St. Margaretha Weilrod-Hasselbach gehört, fährt Hannah Bargon (18) mit. Sie hatte auch eine „Friedenstaube“ gezeichnet und beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ eingeschickt. Unter allen Einsendungen wurde dann gelost, aus welcher Gemeinde Sternsinger nach Berlin fahren dürfen und der Bundeskanzlerin Angela Merkel den Segen ins Kanzleramt bringen.

„Es wird eine weite Fahrt nach Berlin“, sagt Hannah Bargon, „aber ich freue mich darauf, dass wir als Gruppe dabei sein können.“ Die vier Sternsingerinnen und ihre Begleiterin waren noch nie gemeinsam in Berlin. Neben dem Besuch im Kanzleramt am Dienstag, 7. Januar, hoffen sie, auch ein wenig von der Stadt sehen zu können.

Alle Sternsinger haben das gleiche Ziel

Die Bundeskanzlerin empfängt traditionell jedes Jahr Anfang Januar aus jedem deutschen Bistum eine Gruppe Sternsinger. Sie werden persönlich begrüßt und es gibt ein gemeinsames Foto. Der Empfang bietet aber auch die Möglichkeit, die Sternsinger aus den anderen Diözesen kennenzulernen. „Wenn wir die anderen Sternsinger treffen, können wir vielleicht neue Freundschaften schließen“, sagt Nelly Kriebel. Schließlich haben alle Sternsinger das gleiche Ziel: Menschen den Segen bringen und Kindern weltweit durch die gesammelten Spenden helfen. „Ich finde, jeder Mensch sollte Segen haben“, sagt Josefine Morneweg.

Für Joachim Wichmann, Pfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg, ist der Dank der Kanzlerin ein schönes Zeichen: „Ich denke es ist in erster Linie eine große Freude für die Kinder. Sie nehmen die Reise auf sich und erfahren den Dank der Kanzlerin. Schließlich ist Sternsingen nicht nur eine Sache der Pfarrei oder des Bistums, sondern eine weltweite Aktion. Kinder helfen Kindern.“

Die Sternsingeraktion steht 2020 unter dem Motto „Frieden im Libanon und weltweit“. Rund um den 6. Januar ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus und sammeln Spenden, um Kindern auf der ganzen Welt zu helfen. Es ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.