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Depression aus verschiedenen Perspektiven

Fünfte Themenreihe startet am 19. Oktober in Frankfurt
Depression aus verschiedenen Perspektiven
Depression aus verschiedenen Perspektiven
Nur noch Kummer - Trauer - Dunkelheit? © Petrovich12 - fotolia.de

Die Frankfurter Arbeitsgruppe „Kirche und Depression“ bietet von Oktober 2019 bis September 2020 zum fünften Mal eine Themenreihe zur Krankheit Depression an. Dabei wird das Krankheitsbild aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Störung, an der Menschen in jeder Lebensphase erkranken können. Häufig werden Depressionen jedoch verschwiegen oder die medizinische Diagnose wird vermieden.

Den Auftakt bildet eine Veranstaltung für muslimische Frauen am Samstag, 19. Oktober 2019 von 15 bis 17 Uhr in der Tarik ben Ziad Moschee. Thema ist „Depression und Migration“. Die Fachärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Nacera Ait-Mansour und Dr. Barbara Bornheim sprechen über den Zusammenhang von Migrationsprozessen und psychischer Gesundheit.

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, gibt Dr. Christine Reif-Leonhard, leitende Oberärztin im Universitätsklinikum Frankfurt Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, von 19.30 bis 21 Uhr Einblicke in das Krankheitsbild Depression und in Prävention, Behandlung und Nachsorge. Die Veranstaltung findet in der Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg) statt.

Meditatives Bogenschießen und Schweigemeditation

Unter dem Titel „Den Bogen nicht überspannen“ gibt es am Donnerstag, 14. November 2019, eine Einführung in meditatives Bogenschießen und Schweigemeditation. Von 9.30 bis 21 Uhr werden in Heilig Kreuz, dem Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität, drei Kurse von je drei Stunden stattfinden. Die Kosten für den Kurs unter der Leitung von Kristina Wolf MMS und Samuel Stricker betragen fünf Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird bis Montag, 11. November, um Anmeldung unter meditationszentrum@bistumbistumlimburglimburg.de oder unter 069/945484980 gebeten.

Am Freitag, 15. November 2019, von 19.30 bis 21 Uhr, halten Dr. Michael Kraus, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie der Klinik Hohe Mark, und Sunna Karpowitz, Diplom-Sozialpädagogin, einen Vortrag mit Praxisbeispielen zum Verstehen von Depression in unterschiedlichen Kulturen und zu Wegen der Integration und Heilung. Diese vierte Veranstaltung der Reihe findet im Gemeindesaal Liebfrauen statt.

Auch die Spanischsprachige Katholische Gemeinde wird im November 2019 in Zuge dieser Veranstaltung einen Themenabend anbieten. Genauere Informationen folgen noch.

Depression und Partnerschaft

Im Haus der Volksarbeit E.V. findet am Dienstag, 10. Dezember 2019, in der alten Bibliothek von 19 bis 20.30 Uhr ein Abend zum Thema Depression und Paardynamik statt. Ruth Bornhofen-Wentzel, Leiterin der dortigen Ehe- und Sexualberatung, wird dazu sprechen.

Die Veranstaltungsreihe endet mit einer Tagung im kommenden Jahr: Zur Unterscheidung von geistlichen und psychischen Krisen gibt es am Donnerstag, 17. September 2020, eine Soiree und am Freitag, 18. September 2020, eine Fachtagung zum gleichen Thema im Frankfurter Haus am Dom. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es ab Frühjahr 2020 unter www.hausamdom-frankfurt.de oder meditationszentrum@bistumbistumlimburglimburg.de.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Themenreihe Depression gibt es bei Angela Ruhr, Referat Seelsorge für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, unter a.ruhr@bistumbistumlimburglimburg.de oder unter 069/69714535.