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Ein Gewehr vor einer Kirche

Neues Plakatmotiv und Gebetszettel der Bischofskonferenz
Ein Gewehr vor einer Kirche
Ein Gewehr vor einer Kirche
Ein Ausschnitt des Plakats. © DBK

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ist gleichzeitig der Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. Dazu hat die Deutsche Bischofskonferenz ein neues Plakat erstellt, auf dem unter anderem ein aufgestelltes Gewehr und eine Kirche zu sehen sind. In den Gottesdiensten an diesem Tag soll insbesondere der Glaubensgeschwister gedacht werden, die vielerorts in der Welt Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Der 26. Dezember wurde deshalb ausgewählt, weil es der Gedenktag des Heiligen Stephanus ist, den dir Kirche als ersten Märtyrer des Christentums feiert.

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz stellt für die Aktion in den Pfarrgemeinden ein neues Plakat (DIN A3) zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen bestimmt ist. Außerdem ist ein neues Gebetsbild erhältlich, auf dem ein von den deutschen Bischöfen empfohlenes Gebet für die unter Bedrängung lebenden Mitchristen steht. Es ist zur Einlage in das Gesang- und Gebetbuch geeignet. Als Motiv wurde ein Reportagefoto des Fotografen Andy Spyra gewählt: Mitglieder der nigerianischen Sicherheitstruppe beschützen die katholische Kirche St. Rita in Kanos christlichem Viertel Sabon Gari gegen Angriffe von Boko Haram. Das neue Plakat und der Gebetszettel zum Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen können unter www.dbk.de in der Rubrik Publikationen bestellt oder als pdf-Dateien heruntergeladen werden.

Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“, mit der die deutschen Bischöfe in den Kirchengemeinden, aber auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit verstärkt auf die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen. Die Initiative besteht jeweils aus einer Arbeitshilfe, die eine Schwerpunktregion in den Blick nimmt, Solidaritätsreisen, Gesprächen mit politisch Verantwortlichen und Besuchen von Bischöfen aus bedrängten Ortskirchen. Die neue Arbeitshilfe der Initiative wird in der kommenden Woche vorgestellt. (pm/fes)

 

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