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Europa quo vadis?

Limburger Diözesanversammlung spricht über Europa und Missbrauch in der Kirche
Europa quo vadis?
Europa quo vadis?
© pixabay.com

Erstarkender Nationalismus und Rechtspopulismus, ein schwindender Wertekonsens und die Migrationsdebatte: Die Europäische Union steht vor großen Herausforderungen. Die Limburger Diözesanversammlung will sich am Samstag, 27. Oktober, 9 bis 15 Uhr, intensiver mit dem wichtigen Thema auseinandersetzen. „Europa quo vadis? Wohin wollen wir Europa steuern“, lautet das Hauptthema der öffentlichen Versammlung im Wiesbadener Roncalli-Haus (Friedrichstraße 26-28, 65185 Wiesbaden), zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

Prominente Gastredner

Geplant ist unter anderem eine Podiumsdiskussion mit prominenten Rednern: Dr. Annette Schavan, Bundesministerin a.D. und Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom wird eine katholische Sicht auf Europa und die Rolle von Christen in und für Europa einbringen. Schavan wird außerdem den erstarkenden Rechtspopulismus in den Blick nehmen. Dr. Daniel Röder, Gründer der proeuropäischen Bewegung „Pulse of Europe“, hat in den vergangenen Jahren überall in Europa Menschen auf die Straße gebracht. Er berichtet von seiner Arbeit mit Bewegungen in unterschiedlichen Ländern Europas. Am Nachmittag wollen sich die Delegierten in Kleingruppen auch mit der Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz beschäftigen und erste Konsequenzen für eine Aufarbeitung von Missbrauch in der katholischen Kirche ziehen.

Die Diözesanversammlung ist die gewählte Vertretung aller Katholiken im Bistum Limburg. Zweimal im Jahr beschäftigen sich die aktuell 77 Mitglieder mit aktuellen Entwicklungen in Kirche, Gesellschaft und Staat. Die Sitzungen des Gremiums sind grundsätzlich öffentlich.