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#gottmachtsinn

Livestream-Gebet, Instagram-Challenge und Worship-Liturgie zum Weltgebetstag für Berufungen
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Das Team der Berufe der Kirche und die ökumenische Jugendkirche "Way to J" laden zu einer Instagram-Challenge ein.

Gott beruft Menschen auf überraschenden und vielfältigen Wegen und schenkt auf unterschiedliche Weise Sinn: Diese persönlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen, steht im Mittelpunkt von verschiedenen Aktionen im Bistum Limburg zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Das Team „Berufe der Kirche“ im Bistum Limburg und die ökumenische Jugendkirche „Way to J“ in Selters laden am Sonntag, 3. Mai, nicht nur zum gemeinsamen Gebet und Lobpreis ein, sondern rufen auch zur Teilnahme an einer Instagram-Challenge auf.   

Gott beruft und berührt

Bei der Challenge unter dem #gottmachtsinn geht es darum, in einem kurzem Video zu erzählen, wie man Gottes Ruf im eigenen Leben wahrgenommen hat und was sich dadurch veränderte. Die Teilnehmer können dann anschließend Freunde und Bekannte nominieren. Die Aktion startet bereits am Dienstag, 28. April. Neben einem Video ist es auch möglich, Bilder, Erfahrungen und Gebetstexte per Email an info@berufe-der-kirche-limburg.de zu schicken.

„Berufung wird oft damit verbunden, Priester zu werden oder Ordensfrau. Gottes Phantasie ist aber noch viel größer. Christinnen und Christen sind auf überraschenden und vielfältigen Wegen gerufen, in ihren konkreten Lebenssituationen Glauben Ausdruck zu geben: Am Arbeitsplatz, in der Familie, als Partner, im Ehrenamt und Sportverein“, erklärt Stefanie Matulla aus dem Team „Berufe der Kirche“. „Wir hoffen, dass viele Menschen ihre Erfahrungen miteinander teilen und freuen uns, wenn viele andere mit uns an diesem Tag Teil einer globalen Gebetsinitiative werden wollen. Gott berührt Christinnen und Christen. Das wollen wir miteinander feiern!“, ergänzt ihr Kollege Pfarrer Olaf Lindenberg.

Miteinander beten und Gott preisen

Die eingereichten Beiträge sollen bei den gemeinsamen Online- und Livestream-Angeboten am Sonntag, 3. Mai, aufgegriffen werden. Direkt im Anschluss an die Eucharistiefeier aus dem Limburger Bischofshaus am Sonntag, 3. Mai, schließt sich im Livestream eine Gebetszeit für geistliche Berufungen an. Die Gebetszeit beginnt gegen 11 Uhr.

Am Sonntagabend um 20.30 Uhr sind Interessierte dann zu einem interaktiven Lobpreis-Gottesdienst über die App Zoom eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung und Teilnahme daran, findet sich auf den angehängten Plakaten.

„Werft die Netze aus“

Die deutschen Bischöfe laden anlässlich des Weltgebetstages zu einer 24-Stunden-Gebetsaktion im Internet ein. Die Aktion steht unter dem Motto „Werft die Netze aus“ und wird vom Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz verantwortet. Personen, die sich beteiligen wollen, können sich über die Homepage www.wdna.de auf einer interaktiven Karte eintragen. Dort finden sich auch Vorschläge für Gebetszeiten.  

Das Projekt „Werft die Netze aus“ war von Anfang an so angelegt, dass man sowohl gemeinschaftlich in einer Kirche wie auch zu Hause in der Familie oder allein beten kann. „Gerade jetzt ist das Gebet um geistliche Berufungen wichtig, denn es wird sichtbar, was uns die Seelsorge bedeutet, wie wir als Christen von der Spendung der Sakramente leben, was die Verkündigung des Evangeliums gerade in schwierigen Zeiten bedeuten kann“, sagt Pfarrer Michael Maas, Leiter des Zentrums für Berufungspastoral. Seelsorgliche Berufe vermittelten gerade in schwierigen Zeiten Hoffnung und Halt. „Wir leben davon, dass es Menschen gibt, die sich von Gott in den Dienst rufen lassen, um die Botschaft Jesu zu verbreiten und dadurch Sinn und Heil zu vermitteln. Die Frage nach dem Sinn des Lebens rückt in der gegenwärtigen Krise noch stärker ins Bewusstsein und ruft in einem jedem die Frage nach der persönlichen Berufung als Christ wach. Im Gebet wollen wir uns auch ganz persönlich dieser Frage stellen“, so Maas.