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Handys und die Hölle

Diözesane Auftaktveranstaltung zur fünften Woche der Goldhandys von Missio
Handys und die Hölle
Handys und die Hölle
Thérèse Mema Mapenzi spricht live aus dem Kongo. © Arbeitskreis Shalom/ Eichstätt

Frauen und Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo leiden für Handys. Unter dem Titel „Unsere Handys – ihre Hölle“ gewährt Thérèse Mema Mapenzi am Mittwoch, 16. Juni 2021, um 19.30 Uhr einen Einblick in die von Brutalität und Bürgerkrieg geprägte Realität in dem zentralafrikanischen Land, unter der Familien besonders leiden. Gold und Coltan sind zwei wichtige Rohstoffe, um Handys herzustellen. Mit dem Abbau der Bodenschätze finanzieren sich die Konfliktparteien. 

Mapenzi ist Traumatherapeutin im Kongo und leitet ein Schutzzentrum für Frauen und Mädchen in Bukavu. Sie wird für die digitale Veranstaltung von Missio im Bistum Limburg und dem Zonta Club Wiesbaden live zugeschaltet. Der Vortrag bildet den Auftakt im Bistum Limburg zur fünften Woche der Goldhandys der Aktion Schutzengel vom Hilfswerk Missio. Die Veranstaltung ist ein digitales Format. Nach der Anmeldung über info@zonta-wiesbaden.de erhalten die Interessierten die Zugangsdaten. 
 

Alte Handys für einen guten Zweck spenden

Missio ruft auch in diesem Jahr dazu auf, alte Handys zu spenden. Diese werden dann aufgearbeitet oder recycelt. Mit dem Erlös können Hilfsprojekte im Kongo unterstützt werden, bei denen es etwa um Traumaarbeit, Aufklärungsprogramme oder psychologische Unterstützung geht. Annahmestellen für die Handys sind im Bistum Limburg beispielsweise im Weltladen in Limburg, im Haus am Dom in Frankfurt oder auch im Roncalli-Haus in Wiesbaden. 

Weitere Informationen gibt es unter https://www.missio-hilft.de/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/
 

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