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Im Namen des Herrn

Priesterjubiläen im Februar
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Im Februar feiern zwei Priester 80. Geburtstag, ein Priester wird 85 Jahre alt und Bischof em. Prof. Dr. Franz Kamphaus feiert Diamantenes Priesterjubiläum.

Pfarrer i.R. Bernhard Brandt aus Breslau wird am 18. Februar 80 Jahre alt. Nach seiner Priesterweihe am 8. Dezember 1964 im Limburger Dom absolvierte er vom 6. Januar 1965 bis zum 28. Februar 1965 sein Seelsorgepraktikum in Idstein. Danach wirkte er vom 26. April 1965 bis zum 31. März 1967 als Kaplan in Eltville und anschließend bis zum 31. August 1970 in Frankfurt-Niederrad. Nach knapp vier Jahren als Pfarrer in Nievern war er vom 1. August 1974 bis zu seinem Ruhestand am 16. August 2007 Pfarrer im Kirchort Heilig Kreuz Frankfurt. Zusätzlich war er vom 1. November 1976 bis zum 31. Dezember 1994 Dekan des Dekanats Frankfurt Ost. Anschließend war er dort bis zum 31. Dezember 1999 stellvertretender Dekan. Zudem arbeitete Brandt vom 9. Oktober 1987 bis zum 20. Februar 1988 zunächst als Pfarrverwalter und später, vom 1. Oktober 1991 bis zum 15. August 2007, als Pfarrer in Frankfurt-Seckbach. 

Ebenfalls 80 Jahre alt wird Pater Dr. Eckhard Bieger SJ. Er wurde am 20. Februar 1939 geboren. 1959 trat er in den Jesuitenorden ein. Lange Zeit war er als Fernsehbeauftragter der Deutschen Bischöfe für das ZDF tätig. Bis 2015 hat Bieger zudem das Medienstudienprogramm der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen geleitet.

Pfarrer i.R. Reinhard Klein feiert seinen 85. Geburtstag. Er wurde am 20. Februar 1934 in Langenbielau geboren und empfing die Priesterweihe am 8. Dezember 1959 in Limburg. Vom 18. Januar 1960 bis zum 28. Februar 1960 absolvierte er sein Seelsorgepraktikum im Kirchort St. Antonius in Frankfurt. Als Kaplan war er vom 25. April 1960 bis zum 21. April 1963 in Hofheim im Taunus tätig und anschließend bis zum 31. Juli 1967 im Kirchort St. Antonius in Frankfurt. Danach wirkte Klein als Pfarrer zunächst von August 1967 bis Ende März 1986 in Elz. Anschließend war er bis zu seinem Ruhestand am 1. Mai 2004 Pfarrer in Neuhäusel und ab dem 1. August 1986 auch in Eitelborn. Vom 15 Februar 1971 bis zum 31. März 1986 war er stellvertretender Dekan des Dekanats Hadamar. Auch für das Dekanat Montabaur war er zweimal als stellvertretender Dekan zuständig, zunächst vom 1. Oktober 1986 bis zum 31. Januar 1992 und dann vom 1. Juli 1995 bis zum 30. Juni 2000. Daneben arbeitete er von Juli 1986 bis Juli 1987 als Pfarrverwalter in Arzbach. Über seinen Ruhestand hinaus war Klein vom 1. Mai 2004 bis zum 31. August 2004 Pfarrverwalter in Neuhäusel.

Der emeritierte Bischof Prof. Dr. Franz Kamphaus feiert im Februar nicht nur seinen 87. Geburtstag, sondern auch sein Diamantenes Weihejubiläum. Kamphaus wurde am 2. Februar 1932 in Lüdinghausen im südlichen Münsterland geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1953 bis 1958 Philosophie und Theologie in Münster und München. Am 21. Februar 1959 wurde er von Bischof Michael Keller in Münster zum Priester geweiht und war im Anschluss vier Jahre Kaplan in Münster (Heilig Geist) und ein Jahr Kaplan und Religionslehrer in Ahaus (St. Mariä Himmelfahrt). 1964 nahm Kamphaus das Studium an der Universität Münster wieder auf, gleichzeitig war er für die Predigtausbildung der Priester im Bistum Münster verantwortlich. Sein Studium schloss Kamphaus 1968 mit der Promotion zum Doktor der Theologie ab. Seit 1971 leitete er das Referat Priesterfortbildung. Ein Jahr später wurde er zum Wissenschaftlichen Rat und Professor für Pastoraltheologie/Homiletik ernannt. Von 1973 bis 1982 war er dann neun Jahre Regens des Priesterseminars in Münster. Am 3. Mai 1982 ernannte Papst Johannes Paul II. Kamphaus zum Bischof. Die Bischofsweihe empfing er daraufhin am 13. Juni 1982 im Limburger Dom. Das Bischofsamt bekleidete Kamphaus 25 Jahre, bis zu seinem 75. Geburtstag am 2. Februar 2007. Inzwischen lebt der emeritierte Bischof im Sankt Vincenzstift im Rüdesheimer Ortsteil Aulhausen.