Kategorien &
Plattformen

Kitas können fair werden

Kitas können fair werden
Kitas können fair werden
© Peter Kammann
© Peter Kammann

Den Fairen Handel für Kinder und Eltern in Kindertagesstätten erlebbar zu machen und in das Alltagsgeschehen einzubinden, das hat sich das Projekt FaireKITA auf die Fahnen geschrieben: Am Samstag, 8. Juni, ist es im Vincenzhaus in Hofheim - in Kooperation mit dem  katholischen Bezirk Main-Taunus - für die Region Frankfurt/Rhein-Main an den Start gegangen. Um eine FaireKITA zu werden, müssen die Einrichtungen einen entsprechenden Beschluss fassen, ein Projektteam aus Elternschaft und Kita-Mitarbeitern gründen, Bildungsarbeit zu Fairem Handel machen, fair gehandelte Produkte verwenden und Öffentlichkeitsarbeit zu dem Thema betreiben, erläuterte Jasmin Geisler, Bundeskoordinatorin des Projektes aus Dortmund. Im Anschluss wurden in Workshops vertiefte Inhalte vermittelt. Die rund 40 Teilnehmenden aus dem Kita-Umfeld konnten Fragen stellen und erste Pläne schmieden.

Das Projekt FaireKITA geht auf eine Initiative des Netzwerks Faire Metropole Ruhr in Nordrhein-Westfalen zurück und findet mittlerweile bundesweit Verbreitung. Die Initiative Rhein.Main.Fair hat in Kooperation mit der Bundeskoordination aus Dortmund und mit Unterstützung von Engagement Global dafür gesorgt, dass nun auch Kitas in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main auf dem Weg zur FairenKITA unterstützt werden. Vor Ort werden Erstgespräche, Elternabende, Bildungsmaterialien und auch Bildungseinheiten zu Globalem Lernen sowie Beratungsgespräche zum Auszeichnungsprozess angeboten. Bei Interesse können Kitas und ihre Trägerverbände Kontakt zur Projektkoordinatorin für die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, Iris Degen, unter fairekita@bistumrheinmainfairlimburg.de aufnehmen.

Hintergrund:
Rhein.Main.Fair setzt sich bereits seit 2015 für mehr Fairen Handel und Nachhaltigkeit in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ein. Das erklärte Ziel ist es, die Metropolregion durch TransFair e.V. als faire Region auszeichnen zu lassen. Als Positiv-Beispiele dafür stehen die bereits ausgezeichneten Regionen Ruhr und Nürnberg. Die von Rhein.Main.Fair angestrebte Auszeichnung ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Fairem Handel in der Metropolregion, an dessen Ende das Erreichen der von den Vereinten Nationen aufgezeigten Sustainable Development Goals (kurz SDGs), also der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, steht.

Weitere Informationen: https://rheinmainfair.de/; https://www.faire-kita-nrw.de