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Laufend Solidarität zeigen

Christen aus dem Hochtaunus und Main-Taunus erlaufen Spenden für Misereor
Laufend Solidarität zeigen
Laufend Solidarität zeigen
Solidarität geht: Dass auch in diesem Jahr wieder wie 2017 viele Menschen (davon) bewegt werden, erhoffen sich die Initiatoren © Reichwein/Bistum Limburg

Den weitesten Weg haben die tapferen Wanderer aus Eschborn: Stolze 18 Kilometer liegen am Samstag, 23. März, vor denjenigen, die sich an diesem Morgen um 9.15 Uhr auf den Weg machen, um ganz handfest Solidarität zu zeigen. Ob 17 Kilometer vom Exerzitienhaus in Hofheim oder nur sechs von Kelkheim-Hornau aus: Gemeinsames Ziel aller Teilnehmer des Misereor-Solidaritätsgangs aus dem Main-Taunus und dem Hochtaunus ist die St. Angela-Schule in Königstein (Gerichtstraße 19). Hier wird um 15 Uhr traditionell zum Abschlussgottesdienst eingeladen. Der Solidaritätsgang, dessen Erlös der Caritas San Salvador zu Gute kommt, steht unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft.“

Bereits zum zwölften Mal werden Christen und Interessierte aus den beiden Bezirken auf diese Weise Spenden für Misereor-Projekte erlaufen. Jeder Schritt zahlt sich in Euro und Cent für das Projekt aus, da Freunde, Bekannte und Unternehmen im Vorfeld als Sponsoren gewonnen werden und auf einer "Sponsorenkarte" zusagen, wieviel sie für jeden gelaufenen Kilometer spenden. Als besonders emsig und engagiert erweisen sich regelmäßig die Schülerinnen und Schüler der beiden katholischen Schulen in Königstein, der Bischof Neumann-Schule und der St. Angela-Schule. Aus ihren Reihen wird auch in diesem Jahr wieder die Klasse als „Soli-Superstar“ ausgezeichnet, die die meisten Sponsoren mit ins Boot holt. Den Siegern winkt eine Fahrt nach Aachen in die Zentrale des bischöflichen Hilfswerks Misereor.

Eng verknüpft ist der Solidaritätsgang mit der jeweiligen Misereor-Fastenaktion, die in diesem Jahr Jugendliche in El Salvador in den Mittelpunkt stellt. Sie werden unter anderem durch das Projekt „Mein Lebensplan“ bei der Suche nach einem Ausbildungs-, Arbeits- und Studienplatz unterstützt. In einem dreimonatigen Kurs erarbeiten sich die Jugendlichen ausgehend von ihren Potentialen einen Plan für das eigene Leben. Welche existenzielle Bedeutung das für die jungen Leute hat, kann Karla Marcela Vides Medrano, eine junge Frau aus San Salvador, aus eigener Erfahrung hautnah berichten. Sie ist als Misereor-Gast im Bistum Limburg und nimmt auch am Solidaritätsgang teil.

Bei den Taunus-Solidaritätsgängen, zu denen seit 1997 alle zwei Jahre im Taunus eingeladen wird, sind bisher insgesamt über 330.000 Euro für Misereor zusammengekommen.

Alle Informationen rund um den aktuellen Gang gibt es hier. Informationen zur Misereor-Fastenaktion unter https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion.