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Medizinethik in der Klinikseelsorge

Berufsbegleitender Kurs an der Goethe-Uni gestartet
Medizinethik in der Klinikseelsorge
Medizinethik in der Klinikseelsorge
Die Teilnehmer des vierten Zertifizierungskurses in Medizinethik haben das erste Seminarwochenende besucht. © Elif Yilmaz

Klinikseelsorger aus ganz Deutschland lernen Medizinethik an der Goethe-Universität in Frankfurt. Zum fünften Mal startete der Zertifizierungskurs „Medizinethik in der Klinikseelsorge" in Zusammenarbeit mit dem Bistum Limburg. Ein Jahr lang bearbeiten die Seelsorger medizinethische Fragen zum Anfang und Ende des Lebens, der Psychiatrie oder Organtransplantation.

Teilnehmer aus evangelischer und katholischer Kirche

Die Teilnehmer aus den Bistümern Limburg, Mainz, Fulda, Trier und dem Erzbistum München-Freising, sowie aus verschiedenen Landeskirchen, sollen sich berufsspezifische Kompetenzen in theologischer Ethik und Medizinethik aneignen. Zudem sind Methoden ethischer Fallbesprechung oder Modelle der Ethikberatung Thema.

Der Kurs wird von Prof. Dr. Christof Mandry und Gwendolin Wanderer von der Goethe-Universität in Frankfurt geleitet, sowie von Pfarrer Reinhard Gilster (St.-Josef Stift Bremen) unterstützt.

Acht Kursmodule bis zum Abschluss

Im zweitägigen Eröffnungsseminar Ende September lehrte der Projektleiter in der Klinikseelsorge, Christof Mandry, bereits erste Grundlagen der Medizinethik. Bis zum Kursabschluss im September 2019 müssen acht Kursmodule absolviert werden. Dazu gehört auch eine Exkursion an die Loyola University in Chicago.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Kurses können sich die Absolventen als Ethikberater im Gesundheitswesen bei der Akademie für Ethik in der Medizin zertifizieren lassen.