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Solidarisch sein in Krisenzeiten

Misereor-Fastenkollekte am 29. März: Bistum bittet um Online-Spenden für globale Entwicklungsprojekte und Gesundheitsvorsorge
Solidarisch sein in Krisenzeiten
Solidarisch sein in Krisenzeiten
Das Misereor-Hungertuch für die Fastenaktion 2020. © Misereor

Das Bistum Limburg ruft die Gläubigen auf, sich an der Misereor-Fastenkollekte am kommenden  Sonntag, 29. März, zu beteiligen. „Das Coronavirus macht nicht an nationalen Grenzen halt. Bitte lassen Sie uns deshalb in diesen schwierigen Zeiten nicht nur in Deutschland zusammenstehen, sondern auch solidarisch sein mit Menschen in Entwicklungsländern. Sie sind ebenso wie wir gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und von wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen, können aber nur auf wenig oder keinerlei staatliche Unterstützung zählen“, betont Bischof Georg Bätzing. „Bitte unterstützen Sie Misereor und seine Partner, damit die Not vieler Menschen gelindert und die Situation in vielen Ländern des Südens nachhaltig verbessert werden kann.“

Die durch das Coronavirus ausgelöste Krise trifft die Arbeit von Misereor, dem katholischen Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit, besonders stark: Da die für das Hilfswerk wichtige Fastenkollekte nicht wie bisher in den Gottesdiensten vor Ort durchgeführt werden kann, wird ein empfindlicher Spendenrückgang erwartet. Auch viele Solidaritätsaktionen wie die traditionellen Fastenessen,  Solidaritätsläufe, Coffee-Stops oder Begegnungen mit Gästen von Misereor in Schulen und Pfarreien mussten aufgrund der Verbreitung des Virus kurzfristig abgesagt werden. Das Hilfswerk bittet daher um Unterstützung über ein Spendenkonto oder online über www.misereor.de/spenden.

Mithilfe von Pfarreien benötigt - Fastenessen auf neue Art

Misereor bittet zudem Pfarreien und Gemeinden, zu überlegen, wie die Kollekte auch unter den aktuellen Umständen durchgeführt werden kann. Neben Bannerwerbung auf Homepages, Hinweisen in Livestreams und sozialen Medien sowie einem „Digitalen Klingelbeutel“ gibt es bei Weltkirche-Gruppen auch kreative Ideen, Veranstaltungen in alternativer Form stattfinden zu lassen. So wird zum Beispiel in St. Martha in Niedernhausen-Engenhahn (Rheingau-Taunus-Kreis) das ursprünglich geplante Fastenessen in alternativer Form stattfinden: Alle angemeldeten Teilnehmer essen am Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr zu Hause und haben zwei Rezeptvorschläge und verschiedene Informationen zum Thema Klima und Ernährung erhalten. Nach dem Essen sind die Teilnehmer zum Austausch via digitaler Medien eingeladen. Auch die vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) durchgeführte Solibrot-Aktion findet weiter statt: Noch bis Karsamstag können in beteiligten Bäckereien Solibrote erworben werden.

So können Sie helfen:

Online über

www.misereor.de/fasten-spende

oder per Überweisung mit Betreff: Fastenkollekte an

Spendenkonto MISEREOR
Pax-Bank Aachen
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC: GENODED1PAX

Pfarreien und Gruppen finden Materialien zur Unterstützung der Spendenaktion unter: https://fastenaktion.misereor.de/fastenaktion-aktionen/kollekte