Kategorien &
Plattformen

Wege des Glaubens

Priestergeburtstage im Januar
Wege des Glaubens
Wege des Glaubens
Im Januar feiern fünf Priester der Diözese einen runden Geburtstag. © pixabay.com

Im Januar feiern drei Priester ihren 85. Geburtstag. Zwei Priester werden 90 Jahre alt.

Domkapitular em. Pfarrer i.R. Karl Hubert Wagner feiert seinen 85. Geburtstag. Er wurde am 1. Januar 1934 in Probbach geboren und am 8. Dezember 1960 im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Nach einem sechswöchigen Seelsorge-Praktikum in Frankfurt-Zeilsheim im Jahr 1961 wirkte er als Kaplan vom 10. April 1961 bis zum 14. Juni 1964 zunächst in Bad Homburg-Kirdorf und im Anschluss bis zum 14. März 1968 in Frankfurt, St. Bernhard. Danach arbeitete Wagner 13 Jahre, bis zum 31. Mai 1981, als Pfarrer in Schönberg im Westerwald. Zudem war er vom 15. Februar 1971 bis zum 31. Januar 1979 stellvertretender Dekan des Dekanats Marienberg und vom 1. April 1972 bis zum 31. Juli 1986 Bezirksdekan des Bezirks Westerwald. Von September bis Ende Oktober 1980 arbeitete er weiterhin als Pfarrverwalter in Bad Marienberg und Mörlen. Vom 1. Juni 1981 bis zum 31. Juli 1986 bekleidete Wagner dann das Amt des Pfarrers in Höhr-Grenzhausen. Im Anschluss arbeitete er bis zum 14. Mai 1997 als Dezernent im Dezernat Grundseelsorge des Bischöflichen Ordinariats in Limburg.

Seit dem 1. Januar 1988 gehört Pfarrer i.R. Wagner zum Limburger Domkapitel. Daneben war er in Balduinstein von November 1993 bis Ende August 1995 zunächst Leiter der Seelsorge und daraufhin bis zum 14. April 1997 Leitender Priester. Acht Jahre, vom 15. Mai 1997 bis zum 31. August 2005, arbeitete Wagner als Dompfarrer am Limburger Dom. Zusätzlich war er in Limburg St. Hildegard ab 1. Dezember 2000 Leitender Priester sowie ab 1. September 2004 Pfarrverwalter. Beide Ämter übte er bis zu seinem Ruhestand am 1. September 2005 aus.

Am 23. Januar feiert Weihbischof em. Dr. h.c. Gerhard Pieschl seinen 85. Geburtstag. Geboren in Mährisch-Trübau wurde er am 8. Dezember 1961 im Limburger Dom zum Priester geweiht. Danach absolvierte er bis zum 4. März 1962 ein zweimonatiges Seelsorge-Praktikum in Elz. Anschließend war er für vier Monate Subregens auf Abruf im Bischöflichen Konvikt in Hadamar. Im Zeitraum vom 5. September 1962 bis zum 31. Mai 1968 war er als Kaplan zunächst in Bad Ems, dann in Bad Schwalbach und anschließend in Frankfurt-Bornheim tätig. Am 1. Juni 1968 wurde Pieschl dann Militärseelsorger in Diez und zusätzlich ab dem 18. Januar 1973 Militärdekan. Beide Ämter übte er bis zum 30. Juni 1975 aus. Danach war er bis zum 7. September 1977 als Standortpfarrer in Koblenz und Bad Ems tätig.

Am 8. September 1977 wurde Pieschl vom Heiligen Vater zum Weihbischof in Limburg und Titularbischof von Misenium ernannt. Die Bischofsweihe erfolgte dann einige Wochen später, am 23. Oktober. Zum 1. Januar 1978 ernannte ihn Bischof Dr. Wilhelm Kempf zum Bischofsvikar für den synodalen Bereich und zum Leiter des Diözesansynodalamtes. Dieses Amt übte er vom 13. Juni 1982 bis zum 30. Juni 2003 aus. Zudem übernahm Pieschl vom 1. September 1979 bis zum 15. Juni 2009 das Amt des Domdekans in Limburg. Daneben wirkte der emeritierte Weihbischof von Mai 1979 bis Mai 2000 als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge und von Januar 1983 bis September 2009 als Beauftragter für die Vertriebenen- und Flüchtlingsseelsorge.

Von August 1981 bis Juni 1982 war Pieschl zudem als Kapitularvikar in Limburg tätig. Außerdem war er 1997 und 2005 jeweils für einige Monate Pfarrverwalter in der Limburger Dompfarrei St. Georg und St. Hildegard. Am 5. Oktober 2005 wurde er vom Metropolitankapitel zu Ölmütz zum Ehrendomherrn ernannt. Seit dem 1. Juli 2003 ist er Mitglied der Dezernentenkonferenz sowie der Plenarkonferenz. Mit Vollendung seines 75. Lebensjahres im Jahr 2009 nahm Papst Benedikt XVI. das Rücktrittgesuch Pieschls an und bat ihn, die Aufgaben des Weihbischofs bis zur Ernennung eines neuen Weihbischofs weiterzuführen. Am 21. Oktober 2009 verabschiedete sich Pieschl nach 32 Jahren aus der Deutschen Bischofskonferenz. Seitdem lebt er als Emeritus in Limburg. Am 11. März 2010 wurde ihm der Titel „Doktor der Philosophie ehrenhalber“ von der Universität Pecs in Ungarn verliehen.

Auch Pater Prof. Dr. Hermann-Josef Sieben SJ feiert am 12. Januar 85. Geburtstag.

Seinen 90. Geburtstag feiert Pfarrer i.R. Armin Depène. Er wurde am 6. Januar 1929 in Friedland geboren. Nach seiner Priesterweihe am 3. Oktober 1954 im Hohen Dom zu Limburg war er vom 16. November 1954 bis zum 25. Juni 1957 Kaplan in Hochheim am Main. Anschließend arbeitete er bis zum 24. April 1960 als Bischöflicher Sekretär in Limburg, bevor er bis zum 15. November 1963 als Kaplan im Frankfurter Dom tätig war. Danach bekleidete er das Amt des Pfarrers, zunächst bis zum 15. Juni 1969 in Nassau und anschließend bis zu seinem Ruhestand am 1. Oktober 1994 in Hofheim, St. Peter und Paul. Daneben war Depène vom 15. Februar 1971 bis zum 31. Dezember 1979 Dekan des Dekanats Hofheim. Über seinen Ruhestand hinaus war er vom 1. Februar 1995 bis zum 2. Juli 2007 Priester im Kirchort Heilige Familie in Wiesbaden. Im Seniorenheim Haus Maria Elisabeth in Hofheim ist er weiterhin in der priesterlichen Seelsorge tätig. Seinen Geburtstag feiert er mit der Gemeinde St. Peter und Paul in Hofheim am 6. Januar um 11 Uhr mit einer Eucharistiefeier und einem anschließenden Empfang im Gemeindezentrum. 

Pfarrer i.R. Werner Bardenhewer feiert ebenfalls 90. Geburtstag. Er wurde am 30. Januar 1929 in Arnsberg in Nordrhein-Westfahlen geboren und empfing die Priesterweihe am 8. Dezember 1955 im Limburger Dom. Vom 1. Januar 1956 bis zum 14. August 1959 war er Kaplan in Nauort. Anschließend arbeitete er knapp drei Jahre als Diözesansekretär im Sozialreferat Limburg. Zum 15. Juni 1962 kam Werner Bardenhewer als Berufsschulpfarrer nach Wiesbaden und wurde zugleich geistlicher Assistent des Zentralausschusses der Katholiken in Wiesbaden. Am 1. Februar 1967 wurde er Pfarrvikar in der Gemeinde St. Andreas in Wiesbaden und mit Erhebung der Gemeinde zur Pfarrei am 1. November 1968 deren erster Pfarrer. Dort wirkte er bis zum 15. Juni 1974 und war in dieser Zeit von Februar 1971 bis März 1974 gleichzeitig Dekan des Dekanats Wiesbaden-Mitte. Vom 16. Juni 1974 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 31. Januar 1996 bekleidete Bardenhewer das Amt des Pfarrers in der Gemeinde St. Bonifatius in Wiesbaden und war gleichzeitig Stadtdekan von Wiesbaden. Über seinen Ruhestand hinaus war er von 1996 bis 1998 als Spiritual in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen tätig.