Kategorien &
Plattformen

Festival für die Freiheit

Fünf Tage voller Gespräche, Austausch und Begegnungen
Festival für die Freiheit
Festival für die Freiheit
Die Veranstaltungsreihe "Denkbares" gibt es dieses Jahr erstmalig als Festival. © Karim Manjra/ unsplash

Fünf Tage, acht Veranstaltungen: Von Mittwoch, 29. September, bis Sonntag, 3. Oktober, wird die Veranstaltungsreihe „Denkbares“ den Begriff der Freiheit in Form eines Festivals thematisieren. In Koblenz, Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Montabaur und Grenzau finden die Gespräche und Vorträge mit musikalischer Begleitung statt. Zentrale Themen: Freiheit und Ökonomie, Politik, Kunst, Lebenskunst, Inspiration, Religion und Deutsche Einheit. Die Veranstaltungsreihe gibt es seit 2015 im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Sie wird vom Bistum Limburg und der Universität Erfurt organisiert.

Freiheit und Ökonomie

Den Auftakt des Festivals macht ein Vortrag über die Zukunft der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie. Am Mittwoch, 29. September, sprechen ab 19 Uhr Prof. Dr. Silja Graupe und Prof. Dr. Reinhard Loske von der Cusanus-Hochschule für Gesellschaftsgestaltung für die Gäste. Der Abend im Gewölbesaal am Florinsmarkt in Koblenz wird auch musikalisch mit Saxophon und Piano von Paul Scheugenpflug und Lukas Langguth begleitet. Der Eintritt ist frei.

Freiheit und Politik

Rechtes Gedankengut unter Christen: Die Publizistin und promovierte Juristin Liane Bednarz klärt im Schloss Hachenburg am Donnerstag, 30. September, ab 19 Uhr über Netzwerke, Feindbilder, Überzeugungen und Aktionsformen auf. Der Eintritt ist frei.

Freiheit und Kunst

Am Freitag, 1. Oktober, lädt das Festival Kunstinteressierte nach Höhr-Grenzhausen ein. Ab 16.30 Uhr kann man dort das Atelier Meyer + Matschke Keramik besuchen und in Kontakt mit den Künstlerinnen kommen. Maria Meyer und Ute Matschke sind ein außergewöhnliches Team. Meyer schafft Gefäße, die ihrer Kollegin eine Leinwand für ihre Malereien bietet. Im Gespräch, bei Kaffee und Kuchen, kann der Werk- und Lebensraum der beiden Keramikerinnen kennengelernt werden. Anschließend hält Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski um 19 Uhr vor Ort einen Vortrag über die Bedeutung der Keramik für den Westerwald und welche Freiheitsräume Kunst dem Menschen eröffnen kann. Die Eintritte sind frei.

Freiheit und Lebenskunst

Im Ratssaal in Koblenz spricht Sr. Lea Ackermann am Samstag, 2. Oktober, ab 11 Uhr über das Älterwerden. Welche Erfahrungen prägen bis ins hohe Alter? Altern Frauen und Männer unterschiedlich? Wie hat sich Ackermanns Blick auf Gott und die Welt verändert? In ihrem neusten Buch „Das ist der Gipfel!“ gibt die prominente Ordensfrau Einblicke in Last und Lust des Älterwerdens. Der Eintritt ist frei.

Freiheit und Inspiration

„Stehaufmensch“ – der Begriff passt auf kaum einen anderen so sehr wie auf Samuel Koch. Wer nach einem Schicksalsschlag wie dem Unfall bei „Wetten, dass...?“ nicht den Lebensmut verliert, muss wohl das Geheimnis der inneren Widerstandsfähigkeit kennen. Sich zu widersetzen, kann ein Akt der Befreiung sein. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen und unzähliger Gespräche mit Todkranken und Topmanagern, Flüchtlingen und Häftlingen wirft Samuel Koch spannende Fragen auf: Was inspiriert Menschen und gibt ihnen wirklich die Kraft, immer wieder aufzustehen? Im Gespräch mit dem Pädagogen und Philosophen Dr. Thomas Schweikert, der wie Samuel Koch vom Hals ab gelähmt ist, wird dieser Frage am Samstag, 2. Oktober, um 19 Uhr in der Stadthalle Montabaur nachgespürt. Tickets können auf der Webseite ticket-regional.de (17 Euro, ermäßigt 15 Euro) oder an der Abendkasse (20 Euro, ermäßigt 17 Euro, Schülerpreis 6 Euro) erworben werden.

Freiheit und Deutsche Einheit

Am Tag der Deutschen Einheit, Sonntag, der 3. Oktober, wird die Autorin und Filmemacherin Andrea Stoll eine Predigt halten. In der Kapelle in Grenzau geht es um 10.30 Uhr los. Diskutiert wird das Thema Freiheit als Herausforderung für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch Hannah Wolf an der Querflöte und Hendrik Schuld an der Orgel. Der Eintritt ist frei.

Freiheit und Religion

Das Festival schließt mit einem Gastmahl über die Freiheit, am Sonntag, 3. Oktober, um 12.30 Uhr im Hotel Zugbrücke in Grenzau. Dies schließt an die Tradition an, den Genuss von Speisen und Getränken mit dem Austausch von Gedanken zu verbinden. Zwischen den Gängen wird Johannes Schaber, Benediktinerabt, zwei Tischreden über das Verhältnis von Freiheit und Bindung halten. Das Dreigang-Menü kostet 35 Euro pro Person und kann über zugbruecke.de/gutscheine gebucht werden.

Gäste des Festivals, können sich in Grenzau im Hotel Zugbrücke ein Zimmer über das Festivalpaket buchen. Alle weiteren Informationen gibt es im Programmheft, auf denkbares.org oder auf zugbruecke.de/gutscheine.de.

DOWNLOAD

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Bistum Limburg

Datenschutz