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Gottesdienst auf vier Pfoten

Dank und Segen für Malteser Besuchsdienst mit Hund
Gottesdienst auf vier Pfoten
Gottesdienst auf vier Pfoten
© Malteser

Für andere Menschen da sein – sie besuchen: Ob im Krankenhaus, im Seniorenwohnheim, in einer Pflegeeinrichtungen oder im Gefängnis: Pfarrer Andreas Fuchs hat für den Malteser Besuchsdienst mit Hund einen Dank- und Segnungsgottesdienst in Hadamar gefeiert. Insgesamt kamen 40 Hundeteams am Samstag, 7. September, in die Kirche St. Nepomuk. Pfarrer Fuchs ist Kreisseelsorger der Malteser im Landkreis Limburg-Weilburg.

Dass Hunde treue Begleiter sein können, wissen auch die Bibel und zahlreiche Legenden. So auch in der Geschichte über den heiligen Rochus, der sich laut Überlieferung durch die Hilfe eines Hundes von seiner Pesterkrankung erholte, so Pfarrer Fuchs, der den Teams dankte und sie segnete.

Erkrankungen heilen könnten die tierischen Helfer des Malteser Besuchsdienstes mit Hund zwar nicht, erwiderte Dienstleiter Jürgen Klemm in seiner Ansprache, dennoch sei ihr Dienst ein Segen für die vielen besuchten Menschen in den örtlichen Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und auch für Insassen der JVA Limburg. Denn lachende Gesichter, sich entkrampfende Hände und sogar wiedergefundene Sprachfähigkeiten gehörten durchaus zu den Reaktionen, die die Vierbeiner bei den Besuchten auslösten.

Der Dank gebühre natürlich nicht nur den Hunden, es seien deren Besitzer, die sich entschieden hätten, gemeinsam mit ihrem Tier etwas für andere Menschen zu tun. Dazu gehöre nicht nur die Bereitschaft, sich in der Freizeit zu engagieren, sondern auch eine entsprechende Ausbildung zu durchlaufen, die für die Hundeteams der Malteser verpflichtend ist.

Insgesamt 46 Hundeführer und 55 Hunde im Einsatz

Im Ausbildungsjahr 2018/19 haben insgesamt 20 Hundeführer mit 21 Tieren die Ausbildung absolviert. Sie wurden in einer weiteren Feierstunde am 11. September in Eschhofen in ihren Dienst berufen. Insgesamt sind derzeit 46 Hundeführer und 55 Hunde im Landkreis Limburg-Weilburg Woche für Woche im Einsatz, um Alten und Kranken eine Freude zu machen. Möglich ist dieser Dienst nur durch viele Unterstützer wie der Lions Club und zahlreiche Privatpersonen, betonte Klemm.