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LIMBURG., 26.04.2018

Festplatten, Fotos, Fragen

Zum Girls' Day, dem Mädchen-Zukunftstag, sind 20 Mädchen aus dem gesamten Bistum nach Limburg gekommen.

Der letzte Donnerstag im April ist für den „Girls‘ Day“ reserviert – bundesweit und auch im Bischöflichen Ordinariat. In diesem Jahr hatten 20 Mädchen am 26. April die Gelegenheit, in verschiedene Bereiche des BO zu schauen, sich auszuprobieren und Fragen zu stellen. Im Angebot war der technische Bereich der IT-Abteilung des Bistums, der Domchor, der Malteser Hilfsdienst, die Pressestelle und die Polizeiseelsorge. In der IT-Abteilung bauten die Mädchen eine Festplatte aus und wieder ein und stellten einen Rechner zusammen, beim Domchor hörten sie von einer der bundesweit wenigen Domchorleiterinnen von ihrem Weg und ihrer Arbeit. Die Malteser hatten ihren Sanitätswagen dabei und die Mädchen lernten einen Verband anzulegen. In der Pressestelle ging es darum, gute Fotos zu machen und die Polizeiseelsorgerin sprach davon, warum ihr Berufsfeld doppelt „frauenuntypischen“ ist.

Der Girls‘ Day ist als Mädchenzukunftstag weltweit das größte Projekt für Mädchen hinsichtlich der Berufsorientierung. Schülerinnen ab der 5. Klasse soll es an diesem Tag ermöglicht werden, in Ausbildungsberufe und Studiengänge hinzuschauen, die aktuell wenig von Frauen besetzt sind. Auch das Kennenlernen von Frauen, die in Leitungspositionen arbeiten, ist hinsichtlich der Vorbilderarbeit ein wichtiger Aspekt dieses Tages.

„Auch das Bischöfliche Ordinariat als Arbeitgeber eröffnet Berufsfelder, in denen Frauen arbeiten, aktuell jedoch wenig darin auftauchen, was wir gern in Bewusstsein bringen wollen“, sagte Martina Breuer von der Christlichen Arbeitgeberjugend (CAJ), die den Girls‘Day zusammen mit Stefanie Matulla vom Referat Mädchen- und Frauenarbeit im Bistum Limburg verantwortet. Die Mädchen hatten an diesem Tag die Möglichkeit, in den Räumen des Bischöflichen Ordinariates eigene Fähigkeiten zu entdecken und tradierte Zuschreibungen von Berufsrollen auszuräumen.

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