Kategorien &
Plattformen

100.000 Euro Corona-Soforthilfe

Bistum und Diözesancaritasverband Limburg spenden an Caritas international
100.000 Euro Corona-Soforthilfe
100.000 Euro Corona-Soforthilfe
Mit dem Geld werden Länder wie beispielsweise Sierra Leone im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unterstützt. © Dominic Chavez/World Bank

Die Corona-Pandemie trifft Menschen weltweit. Sie führt zu Leid und verstärkt Armut. Mit 100.000 Euro Corona-Soforthilfe beteiligt sich das Bistum gemeinsam mit dem Caritasverband für die Diözese Limburg e.V. am Corona-Fonds von Caritas international.

Das Katastrophenhilfswerk der Caritas setzt sich gemeinsam mit seinen lokalen Partnern für Menschen in Not ein und hat einen Hilfsfonds eingerichtet, damit die lebensrettende Arbeit vor Ort unter den durch das Coronavirus erschwerten Bedingungen weitergehen kann.

Das Virus kennt keine Grenzen

Spenden

Spenden können Sie über die Webseite www.caritas-international.de oder über folgendes Spendenkonto:

Caritas international

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

BIC: BFSWDE33KRL

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

„Das Coronavirus kennt keine Grenzen. In vielen Ländern herrschen katastrophale Zustände“, sagt Bischof Dr. Georg Bätzing. Es sei daher wichtig, diese Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus zu unterstützen. „Neben besseren Hygienebedingungen und einer ausreichenden Lebensmittelversorgung geht es auch darum, die Helferinnen und Helfer vor einer Ansteckung zu schützen“, so Bischof Bätzing.

„Die Coronakrise trifft als Pandemie die ganze Menschheit, deshalb ist es geboten, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und zu handeln“, sagt Monsignore Michael Metzler, der Vorstandsvorsitzende des Diözesancaritasverbandes. „Wir unterstützen die Katastrophenhilfe von Caritas international. Jeder Euro wird benötigt. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende“, appelliert er an die Bürger.

Weltweite Unterstützungsmaßnahmen

Unter anderem leistet Caritas international mit ihrem Partner, der Caritas Griechenland, Nothilfe auf den griechischen Inseln Lesbos und Chios. Ein Ausbruch des Virus in den dortigen Flüchtlingscamps hätte katastrophale Folgen. Die Menschen leben auf engstem Raum unter schlechten hygienischen Verhältnissen, viele von ihnen leiden unter Vorerkrankungen. 

Ein Teil der Spenden fließt zudem in präventive Maßnahmen in dem westafrikanischen Land Sierra Leone. Hier werden zurzeit präventive Maßnahmen errichtet, wie das Aufstellen von Hygienestationen mit Wasser, Seife und Desinfektionsmaßnahmen. Zwar kann das Land auf seine Erfahrungen mit Ebola zurückgreifen, ein Ausbruch des Coronavirus würde jedoch das Gesundheitssystem nicht stemmen können. Mitarbeiter vor Ort müssten dann entscheiden, ob sie überlebenswichtige Maßnahmen, wie die Versorgung mit Lebensmitteln, einschränken oder weiterführen und damit eine weitere Ausbreitung in Kauf nehmen.

Auch Projekte im Libanon und in Jordanien werden mit dem Geld unterstützt. Und die Liste der Länder, die Hilfe benötigen, wird mit jedem Tag länger, an dem sich das Virus weiter ausbreitet.