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610 Jahre geweihtes Leben

Priesterjubiläen im Dezember
610 Jahre geweihtes Leben
610 Jahre geweihtes Leben
Priester der Diözese, die ein "rundes" Weihejubiläum feiern, werden vorgestellt. © Bistum Limburg

Im Dezember feiern vier Priester ihr 40-jähriges Weihejubiläum, drei Priester Goldenes Weihejubiläum und fünf Priester Diamantenes Weihejubiläum. Das Bistum Limburg gratuliert herzlich.

Dieter Braun, Wilbert Dornoff, Paul Lawatsch und Franz-Heinrich Lomberg wurden vor 40 Jahren zu Priestern geweiht

Pfarrer Dieter Braun wurde am 6. März 1940 in Hartenfels im Unterwesterwald geboren. Er feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Weihejubiläum. Nach seiner Priesterweihe am 9. Dezember 1978 in Limburg an der Lahn war er vom 1. Januar 1979 bis zum 31. August 1979 Neupriesterlicher Praktikant in Biedenkopf. Seine Kaplansjahre verbrachte Braun vom 1. September 1979 bis zum 31. Juli 1981 in Idstein und im Anschluss bis zum 14. Februar 1984 in Wirges. Elf Jahre, vom 15. Februar 1984 bis zum 31. Juli 1995, war er Pfarrer in Geisenheim-Johannisberg, Geisenheim-Stephanshausen und Rüdesheim-Presberg. Danach wechselte er in die Gemeinde Elbtal, wo er bis zum 30. November 2006 als Pfarrer tätig war. Zusätzlich hatte er vom 1. März 1997 bis zum 30. November 2006 das Amt des stellvertretenden Dekans im Dekanat Hadamar inne. Weiterhin wirkte er als Pfarrer in Dornburg-Wilsenroth vom 1. August 2002 bis zum 30. November 2006. Seit dem 1. Dezember 2006 ist Braun Pfarrer in der Gemeinde St. Laurentius in Mengerskirchen-Dillhausen, Mariä Geburt in Mengerskirchen-Winkels und St. Michael Mengerskirchen-Probbach.

Pfarrer i.R. Wilbert Dornoff wurde am 31. Oktober 1947 in Winkel am Rhein geboren. Nach seiner Weihe war er als Neupriesterlicher Praktikant vom 1. Januar 1979 bis zum 31. August 1979 in Kölbingen-Möllingen tätig, wo er anschließend bis zum 31. Januar 1980 als Kaplan wirkte. Weitere Kaplanszeit verbrachte er vom 1. Februar 1980 bis zum 31. Juli 1982 in Elz und im Anschluss bis zum 14. März 1985 in Montabaur. Daraufhin arbeitete er vom 15. März 1985 bis zum 30. August 2003 als Pfarrer in Hartenfels/Selters. Zudem war er im Pastoralen Raum Herschbach-Selters bis Ende März 2003 als Priesterlicher Leiter tätig. Am 1. September 2003 wechselte Dornoff nach Nievern in die Gemeinde St. Katharina, wo er bis zum 31. August 2009 als Leitender Priester tätig war. Im gleichen Zeitraum war Dornoff auch Pfarrer in Bad Ems, wo er vom 1. November 2005 bis zum 31. August 2009 zusätzlich das Amt des Priesterlichen Leiters bekleidete. Nach seiner anschließenden Tätigkeit als Priesterlicher Mitarbeiter bis zum 1. März 2016  im Pastoralen Raum Meudt-Nentershausen, der seit dem 1. Januar 2016 die neu errichtete Pfarrei St. Laurentius Nentershausen bildet, trat Dornoff in den Ruhestand ein.

 

Pfarrer Paul Lawatsch wurde am 5. April 1951 in Blumenhagen im Kreis Peine geboren und studierte Philosophie und Theologie in Sankt Georgen/Frankfurt sowie in Innsbruck. Am 9. Dezember 1978 empfing er durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf die Priesterweihe im Hohen Dom zu Limburg. In Frankfurt-Unterliederbach war er anschließend bis zum 31. August 1979 als Neupriesterlicher Praktikant tätig und danach bis zum 31. Dezember 1979 als Kaplan. Nach weiteren Stationen als Kaplan in Dillenburg und Rüdesheim war er vom 1. Oktober 1983 bis zum 31. Januar 1987 Bezirksvikar und Bezirksjugendpfarrer im Bezirk Wetzlar. Als Pfarrverwalter arbeitete Lawatsch zunächst vom 1. bis zum 24. Mai 1985 in Braunfels-Leun, danach vom 1. November 1986 bis zum 31. Januar 1987 in Hüttenberg und Langgöns-Oberkleen. Daraufhin war er vom 1. Februar 1987 bis zum 30. Juni 1990 als Diözesanjugendpfarrer des Bischöflichen Ordinariats tätig. 13 Jahre lang, vom 1. Juli 1990 bis zum 19. Oktober 2003, bekleidete er das Amt des Pfarrers in den vier Königsteiner Stadtteilen (in Schneidhain nur bis zum 31. August 2002). Daneben war er von November 1992 bis einschließlich Dezember 1994 stellvertretender Dekan und anschließend bis zum 19. Oktober 2003 Dekan des Dekanats Königstein. Auch wirkte Lawatsch als Pfarrverwalter im Juli und August 1994 in Glashütten-Schloßborn und vom 16. Oktober 1997 bis 28. Februar 1998 in Kronberg und dessen Ortsteil Oberhöchstadt. Zudem war er von 2000 bis zum 19. Oktober 2003 Priesterlicher Leiter in Königstein und vom 1. September 2002 bis zum 19. Oktober 2003 leitender Priester im Königsteiner Stadtteil Schneidhain. Vom 1. Februar 2004 bis zum 31. Dezember 2013 war Lawatsch Pfarrer in Neu-Anspach, Wehrheim, sowie Wehrheim-Pfaffenwiesbach. Dieses Amt bekleidete er vom 17. Oktober 2005 bis zum 31. Dezember 2013 ebenfalls in Usingen, Usingen-Kransberg sowie in Grävenwiesbach. Zudem war er von November 2005 bis Ende 2011 Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raumes Usingen-Neu-Anspach. Zunächst als Pfarrverwalter, dann als Pfarrer, war Lawatsch von Januar 2012 bis Ende 2013 in Schmitten, Schmitten-Oberreifenberg und Schmitten-Niederreifenberg tätig. Zum 1. Januar 2012 übernahm er dann die Stelle des Priesterlichen Leiters im Pastoralen Raum Usinger Land-Schmitten und bekleidete dieses Amt bis zum 31. Dezember 2013. Nach einem Jahr als Pfarrverwalter in Neu-Anspach wurde Lawatsch am 1. Januar 2015 Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei St. Franziskus und Klara im Usinger Land. Weiterhin hat Lawatsch seit dem 1. Juli 2005 bis voraussichtlich zum 30. Juni 2020 das Amt des Bezirksdekans für den Hochtaunus inne.

Pfarrer i.R. Franz-Heinrich Lomberg wurde am 23. August 1948 in Dillenburg geboren und ebenfalls am 9. Dezember 1978 in Limburg an der Lahn zum Priester geweiht. Vom 1. Januar 1979 bis zum 31. August 1979 war er Neupriesterlicher Praktikant in der Gemeinde St. Bernhard in Frankfurt und wurde daraufhin am 1. September 1979 Kaplan in dieser Gemeinde. Am 15. August 1981 wechselte er zum Bezirksamt in Limburg und war dort zunächst Praktikant, am 15. Oktober 1981 wurde er dann Bezirksvikar und Jugendpfarrer im Bezirksamt Westerwald und daraufhin, am 1. Oktober 1983, Stadtvikar und Jugendpfarrer vom Bezirk Frankfurt. Dieses Amt bekleidete er bis zum 14. September 1987. Vom 15. November 1987 bis zum 20. Oktober 1999 war Lomberg Pfarrer in den Gemeinden Maria Himmelfahrt und St. Hedwig in Frankfurt-Griesheim. Vom 1. Januar 1990 an war er stellvertretender Dekan im Dekanat Frankfurt-Höchst und verwaltete zudem die Pfarreien St. Markus und Dreifaltigkeit in Frankfurt-Nied vom 1. Juni 1996 bis zum 14. November 1996. Am 1. April 2000 wurde Lomberg Pfarrer in der Gemeinde St. Martinus in Hattersheim und zudem Pfarrer in der Gemeinde Christ-König in Okriftel. Diese Ämter bekleidete er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 1. März 2015. Zudem arbeitete er als Delegierter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Rhein-Main am 1. April 2002 und stellvertretender Bezirksdekan im Bezirk Main-Taunus vom 1. Oktober 2005 bis zum 30. September 2011. Am 1. November 2005 übernahm Lomberg die Priesterliche Leitung des Pastoralen Raumes Hattersheim und ab 1. Januar 2012 die Leitung der neu errichteten Pfarrei St. Martinus in Hattersheim. Zudem betreute er die Gemeinde St. Martin in Hattersheim-Eddersheim. Am 1. März 2015 trat er in den Ruhestand ein. Über seinen Ruhestand hinaus verwaltete Lomberg die Gemeinde St. Laurentius in Nentershausen vom 1. Juli 2016 bis zum 3. September 2016 und die Pfarrei St. Marien und St. Katharina in Bad Soden vom 6. März 2017 bis zum 30. Juni 2017.

Goldenes Weihejubiläum feiern Klaus-Dieter Meurer, Klaus Schäfer und Klaus Wüst

Pfarrer i.R. Klaus-Dieter Meurer wurde am 9. März 1942 in Kamp-Bornhofen geboren. Nach seiner Priesterweihe am 8. Dezember 1968 wurde er am 6. Januar 1969 Seelsorgepraktikant in Flörsheim und daraufhin, am 1. September 1969, Kaplan dort. Am 1. Januar 1970 wechselte er nach Herborn und drei Jahre später, am 15. August 1973, dann in die Pfarrei Maria Hilf nach Wiesbaden. Dort blieb er bis Ende August 1976. Danach arbeitete er als Pfarrer in Villmar, in der Gemeinde St. Peter und Paul, und ab dem 1. September 1985 auch in Villmar-Langhecke. Am 15. Februar 1994 verließ Meurer Villmar und arbeitete fortan bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 1. Januar 2015 in Ransbach-Baumbach, in den Pfarreien St. Antonius und St. Markus, und in Breitenau, in der Pfarrei St. Georg, als Pfarrer und Priesterlicher Leiter. Zusätzlich bekleidete er vom 1. November 2005 bis Ende März 2013 das Amt des Priesterlichen Leiters im Pastoralen Raum Ransbach-Baumbach und anschließend im Pastoralen Raum Höhr-Grenzhausen. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1. Januar 2015 war Meurer in den Pfarreien St. Antonius und St. Markus, Ransbach-Baumbach und St. Georg, Breitenau als Pfarrer und als Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raumes Ransbach-Baumbach beziehungsweise als Priesterlicher Mitarbeiter im neugebildeten Pastoralen Raum Höhr-Grenzhausen. In seinem Ruhestand hilft er in der Pfarrei St. Elisabeth von Schönau aus.

Pfarrer i.R. Klaus Schäfer wurde am 17. Juni 1941 in Frankfurt-Höchst geboren und am 8. Dezember 1968 in Limburg zum Priester geweiht. Er feiert in diesem Jahr sein Goldenes Weihejubiläum. In Winkel im Rheingau arbeitete Schäfer zunächst vom 6. Januar 1969 als Seelsorgepraktikant und anschließend ab dem 1. September 1969 als Kaplan. Am 16. Oktober 1969 wechselte er nach Wiesbaden, in die Gemeinde St. Andreas, danach, am 1. September 1971, nach Frankfurt-Eckenheim. Ein Jahr später ging er nach Wiesbaden, in die Gemeinde Dreifaltigkeit, und war dort bis zum 31. August 1975 ebenfalls als Kaplan tätig. Anschließend arbeitete er bis einschließlich März 1980 als Pfarrer in Frankfurt-Seckbach. Danach war er 31 Jahre lang, bis zu seinem Ruhestand am 31. Dezember 2011, Krankenhauspfarrer in der Hufeland- und Paracelsus-Klinik in Bad Ems. Am 1. Januar 2012 trat er in den Ruhestand ein.

Ebenfalls vor 50 Jahren, am 8. Dezember 1968, geweiht wurde Pfarrer i.R. Klaus Wüst. Er wurde am 5. Dezember 1942 in Waldbrunn-Hausen geboren. Als Seelsorgepraktikant war er zunächst in Schönberg im Westerwald tätig. Am 1. September 1969 wurde er Kaplan in der Gemeinde St. Bernhard in Frankfurt und daraufhin, am 1. November 1972, Kaplan in Wirges im Westerwald. Am 1. November 1975 übernahm Wüst das Amt des Bezirksvikars und des Jugendpfarrers in Dillenburg und bekleidete dieses bis ins Jahr 1980. Am 1. Oktober 1980 wurde er Pfarrer der Gemeinden Rennerod und Westernohe und am 1. Dezember 1980 zudem Präses der Kolpingfamilie. Diese Ämter bekleidete er bis zum 31. Oktober 1987. Zudem war er während dieser Zeit Pfarrverwalter in Elsoff und vom 1. Januar 1985 bis zum 31. Oktober 1987 Dekan des Dekanats Rennerod. Am 1. Dezember 1987 wurde er Pfarrer in Eschborn in der Gemeinde Christ-König. Diese Pfarrei leitete er bis zum 31. August 2009. Von 1990 bis 2005 war er Dekan im Dekanat Bad Soden und vom 1. Mai 1995 bis zum 31. August 1995 zunächst Pfarrverwalter, vom 1. September 1995 bis zum 31. August 2009 dann Leitender Priester der Pfarrei Eschborn-Niederhöchstadt. Vom 1. August 1996 bis zum 31. Mai 1997 verwaltete Wüst zudem die Pfarreien St. Franziskus in Kelkheim und St. Martin in Kelkheim-Hornau. Ab 1. Januar 2000 bis zum 31. Oktober 2005 war Wüst Leitender Priester des Pastoralen Raumes Eschborn. Vor seinem Ruhestand war er im September und Oktober 2009 leitender Priester und kommissarischer Leiter der Seelsorge in Eschborn und Eschborn-Niederhöchstadt.

Vor 60 Jahren geweiht: Günther Gutensohn, Herbert Leuninger, Edwin Schardt, Wilhelm Schickel und Richard Weiler

Pfarrer i.R. Günther Gutensohn wurde am 25. März 1932 in Frankfurt-Höchst geboren. Nach seiner Priesterweihe vor 60 Jahren, am 8. Dezember 1958, in Limburg an der Lahn absolvierte er sein Seelsorgepraktikum bis zum 15. Februar 1959 in Bad Ems. Als Kaplan wirkte er anschließend in Winkel im Rheingau, ab 1. Mai 1962 in Kölbingen-Möllingen und ab dem 26. April 1965 in Weilmünster. Vom 16. März 1969 bis 31. Juli 1981 war er Pfarrvikar in Driedorf. Zudem hatte er vom 15. März 1974 bis zum 31. Dezember 1981 das Amt des stellvertretenden Dekans des Dekanats Herborn inne. Von Dezember 1978 bis Ende Juli 1981 war er Pfarrer in Driedorf, danach bis Ende August 1995 in Beselich-Obertiefenbach und Beselich-Niedertiefenbach. Im Anschluss war Gutensohn bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 29. November 2008 als Altenheimseelsorger im Alten- und Pflegeheim St. Josef in Dernbach tätig. Heute wohnt Gutensohn in Ebernhahn.

Pfarrer i.R. Herbert Leuninger wurde am 8. September 1932 in Köln-Ossendorf geboren und am 8. Dezember 1958 in Limburg zum Priester geweiht. Nach seinem Seelsorge-Praktikum in Frankfurt-Nied, wurde er am 6. April 1959 Kaplan in Oberlahnstein und am 15. November 1961 bis zum 31. März 1967 Kaplan in St. Antonius in Frankfurt. Am 1. April 1967 wurde Leuninger Pfarrer in Kriftel. Dieses Amt bekleidete er bis zum 15. April 1970 und wurde daraufhin Jugendpfarrer und Bezirksvikar im Bezirk Main-Taunus. Vom 1. November 1972 bis zum Jahr 1992 war Leuninger Referent für Ausländerarbeit und 1986 Mitbegründer der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL. In der Zeit von 1972 an war er für einige Monate als Krankenhausseelsorger im Marienkrankenhaus in Hofheim tätig und vom 1. März 1976 bis zum 30. September 1992 Leitender Referent im Dezernat Kirchliche Dienste. Vom 1. Oktober 1992 bis zum 30. April 2000 war Leuninger als Seelsorger im Altenheim Maria Elisabeth in Hofheim tätig. Am 1. Mai 2000 trat er in den Ruhestand ein. Heute lebt Leuninger in Limburg.

Pfarrer i.R. Edwin Schardt wurde am 1. November 1931 in Frickhofen geboren und am 8. Dezember 1958 im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Als Seelsorgepraktikant kam er zunächst nach Dernbach im Westerwald. Nach seiner Zeit als Kaplan, war er von 1967 bis 1974 Schulpfarrer in Camberg und Idstein. Im Juli 1974 wurde er Pfarrer in Sulzbach und übernahm 1976 zunächst das Amt des Stellvertretenden und 1978 das Amt des Dekans im Dekanat Bad Soden. Schardt wurde dann Pfarrer in Bad Soden-Neuenhain und Selters-Eisenbach. Seit Februar 1997 ist der Seelsorger im Ruhestand und verbringt diesen in Kronberg.

Pfarrer i. R. Wilhelm Schickel wurde am 24. Dezember 1932 in Essen geboren und am 8. Dezember 1958 im Limburger Dom zum Priester geweiht. Seine Zeit als Seelsorgepraktikant verbrachte er in Frankfurt-Eckenheim und wurde daraufhin Kaplan in Schönberg im Westerwald. Dieses Amt bekleidete Schickel vom 6. April 1959 bis zum 9. April 1961. Weitere Stationen seiner Kaplanszeit waren Bad Homburg, vom 10. April 1961 bis zum 15. August 1962, und Geisenheim, vom 16. August 1962 bis zum 20. März 1969. Am 21. März 1969 übernahm er die Verwaltung der Gemeinde Bad Schwalbach und wurde daraufhin, am 16. April 1969, Pfarrer von Bad Schwalbach. Schickel bekleidete dieses Amt bis zum 31. August 2000. Zudem war Schickel Dekan des Dekanats Bad Schwalbach, vom 15. Februar 1971 bis zum 30. September 1977, und daraufhin vom 1. Oktober 1977 bis zum 31. Oktober 1992 Bezirksdekan im Bezirk Untertaunus. Vom 1. Oktober 1977 bis zum 30. September 1982 war er Mitglied der Plenarkonferenz des Bischöflichen Ordinariates in Limburg. Am 1. September 2000 trat Schickel in den Ruhestand ein, den er in Rüdesheim-Aulhausen verbringt.

Pfarrer i. R. Richard Weiler wurde am 14. Januar 1932 in Lorch geboren und am 8. Dezember 1958 im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Als Seelsorgepraktikant war er 1959 in Idstein tätig, bevor er im April 1959 als Kaplan nach Elz ging. Im Mai 1962 übernahm Weiler das Amt des vicarius substitutus in der Pfarrei St. Kilian in Wiesbaden. Ab dem 15. Juni 1962 war er Kaplan in Frankfurt-Höchst, in der Pfarrei St. Josef. Am 1. Mai 1965 übernahm er das Amt des Kaplans in Frankfurt-Unterliederbach, wo er zudem im Dezember 1966 und im Januar 1967 als Pfarrverwalter tätig war. Am 1. Februar 1967 wurde Weiler Pfarrer in Unterliederbach. Am 1. April 1976 übernahm er das Amt des stellvertretenden Dekans im Dekanat Frankfurt-Höchst und war zudem Pfarrverwalter der Pfarrei St. Josef in Frankfurt-Höchst vom 1. August 1976 bis zum 15. November 1976. Vom 1. Dezember 1976 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.2002 war Weiler Pfarrer in der Pfarrei St. Bonifatius in Frankfurt. Von 1980 bis 1982 war er als stellvertretender Dekan im Dekanat Frankfurt-Süd tätig und übernahm am 15. Februar 1982 das Amt des Dekans, das er bis 1992 bekleidete. Weiler war Pfarrverwalter in den Gemeinden Frankfurt-Oberrad und St. Aposteln in Frankfurt und leitete den Pastoralen Raum Sachsenhausen in den Jahren 2000 bis 2002. Über seinen Ruhestand hinaus, war Weiler Pfarrverwalter in den Gemeinden St. Aposteln (Frankfurt), St. Bonifatius (Frankfurt), Mutter vom Guten Rat (Frankfurt-Niederrad), St. Antonius (Frankfurt), St. Josef (Frankfurt-Höchst) und St. Michael (Frankfurt-Sossenheim). Heute wohnt er in Neu-Isenburg.