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Dasein für die Menschen

Schwester Marion ist neue Domschwester
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Sr. Marion freut sich auf ihre neuen Aufgaben als Domschwester in Limburg. © Bistum Limburg

Schwester Marion Schiele ist seit dem 1. November neue Domschwester in Limburg. Gemeinsam mit Schwester Martina Ortega ist sie für Domführungen zuständig. Daneben wolle sie aber auch „dasein für die Menschen, für ihre Anliegen und sie natürlich auch durch Gebete unterstützen.“

Nach fast 30 Jahren im Ausland wurde Schwester Marion vor einigen Monaten gebeten, in Limburg als Domschwester zu arbeiten. „Natürlich war es eine Umstellung für mich, nach so einer langen Zeit wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Aber ich habe mein Leben dem Herrn für die Kirche gegeben und die ist auf der ganzen Welt. Deshalb bin ich überall zuhause“, erzählt sie.

Die Kirche ist meine Heimat

Schwester Marion

In Köln geboren wuchs Schwester Marion mit ihren beiden Brüdern im Rheinland, in der Nähe von Maria Laach, auf. Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin studierte sie von 1984 bis 1987 Religionspädagogik und Gemeindepastoral in Koblenz-Metternich. Nach dem Abschluss ihres Studiums absolvierte sie bis 1988 ein Praktikum in Trier.

Ihr ganzes Leben sei von Ordensmenschen geprägt. Als Kind sei sie mit den Arnsteiner Patres aufgewachsen und während ihrer Ausbildung und des Studiums von Ordensschwestern umgeben gewesen. „Deshalb war irgendwann für mich klar, dass die Kirche meine Heimat ist und ich Mitglied einer Gemeinschaft werden möchte“, sagt sie. Diesen Schritt ging sie 1988 mit ihrem Eintritt in die Gemeinschaft „Die Geistliche Familie – Das Werk“.

Von Slowenien nach Limburg

Ihr Noviziat führte die Ordensschwester 1989 für ein halbes Jahr nach Rom. Elf Jahre, von 1994 bis 2005, lebte sie in Österreich. Zunächst für fünf Jahre in Wien und anschließend für sechs Jahre in Bregenz, wo eines der größten Häuser der Gemeinschaft steht.

Ab 2005 lebte und arbeitete Schwester Marion in der Kinder-, Jugend- und Familienpastoral in dem Dorf Voglje in Slowenien. Das Dorf gehört zu der Pfarrei Šenčur, was Sankt Georg bedeutet. „Deshalb ist es interessant, dass ich jetzt im Georgsdom arbeite“, sagt die Ordensschwester mit einem Lächeln im Gesicht. Auch der zweite Patron des Limburger Doms, Sankt Nikolaus, ist Schwester Marion aus ihrem ehemaligen Arbeitsort bekannt, denn der Dom der Diözese Ljubljana ist nach dem Heiligen benannt. „Beide, Sankt Georg und Sankt Nikolaus, haben mich hier erwartet.“

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Bistum Limburg

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