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Einer, der es kann!

Reaktionen auf die Wahl von Bischof Bätzing zum Vorsitzenden der DBK
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Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat das Schreiben gemeinsam mit dem evangelischen Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm sowie Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, unterzeichnet. © Tobias Steiger

Die Wahl des Limburger Bischofs Georg Bätzing zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat zu vielen positiven Reaktionen geführt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kirche haben gratuliert. Wir dokumentieren hier wesentliche Stimmen in und außerhalb unseres Bistums. 

Für die Statements bitte auf die Namen klicken.

„Bischof Georg ist eine gute Wahl. Er ist offen, er kann auf Menschen zugehen und ihnen zuhören. Er ist kommunikativ und kann Menschen zusammenführen. Ich traue ihm dieses Amt zu und bin überzeugt, dass er einer ist, der es kann“, sagt Ingeborg Schillai, die Präsidentin der Limburger Diözesanversammlung. Sie habe sich sehr gefreut, als sie von der Wahl „ihres Bischofs“ zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gehört habe. Nach der Krise rund um den Bau des Bischofshauses in Limburg und die Amtsführung von Bischof em. Franz-Peter Tebartz-van Elst sei es Bätzing gewesen, der dem Bistum neuen Schwung und neuen Mut gegeben habe. „Mit ihm konnten wir den Weg der Kirchenentwicklung beginnen. Mit ihm suchen wir danach, wie Glauben zukunftsfähig werden kann und Menschen spüren können, dass Gott immer schon in ihrem Leben wirkt“, erklärt Schillai. Im Bistum und beim Bischof gebe es kein Denk- und Sprechverbot. Auch kritische Fragestellungen würden bearbeitet und der Bischof sei hier ein wichtiger Impulsgeber.

Auch Domkapitular Wolfgang Rösch, der Generalvikar des Limburger Bischofs, freut sich mit dem Bistum über die Wahl Bätzings an die Spitze der deutschen Bischöfe. „Als Georg Bätzing am 18. September 2016 zum Bischof von Limburg geweiht wurde, wählte er sich den Wahlspruch ‚Congrega in unum - Führe zusammen’. Ich erlebe täglich, wie sehr sich der Bischof diesem Dienst an der Einheit verpflichtet fühlt und ihn aus tiefen Glauben, mit Geschick und Klugheit lebt“, so Rösch. Die katholische Kirche in Deutschland stehe vor großen Herausforderungen. Vieles sei im Umbruch. Viele Fragestellungen seien zu lange nicht bearbeitet worden, stünden nun aber zu Recht auf der Agenda und müssten entschieden angegangen werden. „Unser Bischof ist ein strukturierter Arbeiter und ein Teamplayer. Er kann Prozesse steuern und Menschen gewinnen, sich einzubringen“, so Rösch. Sein strukturierter Arbeitsstil und seine Fähigkeit, anderen vertrauen zu können, werde Bätzing auch helfen die zusätzliche Arbeitsbelastung zu meistern. „Bischof Georg setzt auf Beratung und darauf, dass Entscheidungen auch auf den Ebenen getroffen werden können, wo die Fragestellungen auftauchen“, sagt Rösch. Bischof Georg könne sich auf die Mitarbeitenden der bischöflichen Verwaltung verlassen. Mit Kompetenz, mit Professionalität und auch mit ihrem Gebet und guten Wünschen werden sie den neuen Vorsitzenden auch künftig unterstützen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass unserem Limburger Bischof das Vertrauen der Bischöfe entgegengebracht wurde. Und dass er bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe in einer herausfordernden und krisenhaften Situation der katholischen Kirche in Deutschland anzunehmen. Seine freundliche Zugewandheit zu den Menschen, seine Fähigkeit, Fragestellungen und Situationen geistig zu durchdringen, seine sehr lebendige Zeitgenossenschaft und sein tiefes geistliches und theologisches Fundament werden gut tun. Es ist vielleicht nicht ganz zufällig, dass in dieser Phase der Kirche in Deutschland jemand zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wird, der in seinem Bistum Limburg einen ständigen synodalen Weg, wie er in der Synodalordnung des Bistums Limburg beschrieben ist, seit seiner Bischofszeit sehr aktiv mitgeht. Dazu gehört auch, dass die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Bistum Limburg sowohl vom Bischof als auch von den synodalen Gremien konsequent vorangebracht wird. Ebenso empfinde ich es als eine gute Passung, dass Bischof Dr. Bätzing zusammen mit Kirchenpräsident Dr. Jung Gastgeber des 3. Ökumenischen Kirchentages 2021 sein wird und damit der Vorsitzende der Deutschen Bischofkonferenz fest mit den wichtigen ökumenischen Akzentsetzungen der nächsten Zeit verbunden ist.“

"Dies ist für uns ein großer Vertrauensbeweis der gesamten katholischen Kirche in Deutschland." Bätzing übernehme die Aufgabe des Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz in einer sehr herausfordernden Zeit. "Ich möchte Ihnen versichern, dass das Volk Gottes in der Diözese Kumbo Sie in unseren Gebeten für den Erfolg Ihres Mandats voll und ganz unterstützen wird."

„Der richtige Mann am richtigen Ort“, das war der erste Gedanke von Ludwig Reichert, Sprecher des Priesterrates. "Denn so kenne ich Bischof Georg von unseren Begegnungen und Sitzungen: zugewandt und verbindlich, zugleich meinungsstark und authentisch. Allein schon durch seine Präsenz sorgt er für ein angstfreies und offenes Miteinander. Und dass er die Frauenfrage nicht nur theoretisch als dringendste kirchliche Zukunftsfrage ansieht, sondern sie auch konkret angeht, durften wir im Priesterrat selbst erleben: als die Position des „Sekretärs“ (Geschäftsführers) neu zu besetzen war, setzte er dafür erstmals in der Geschichte eine Frau ein. Die Geschäftsfühererin des Synodalamtes als erste Sekretärin sorgt umsichtig für reibungslose Gremienarbeit und ein gutes, engeres Miteinander von Diözesansynodalrat und Priesterrat. Eine kluge Entscheidung, die sich sehr bewährt hat." Auch Reichert wünscht dem Bischof für die neue Aufgabe Gottes Segen. 

„Wir freuen uns sehr über die Wahl von Bischof Georg Bätzing zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und gratulieren ihm sehr herzlich. Er hat in den letzten Jahren im Bistum Limburg gezeigt, dass er nah bei den Menschen ist und einen partizipativen Leitungsstil prägt. Die nun vor ihm liegenden Aufgaben sind eine enorm große Herausforderung. Von ihm hängt nun viel ab, ob die katholische Kirche in Deutschland Glaubwürdigkeit zurückerlangen kann. Damit hängt aus unserer Sicht zusammen, dass es Bischof Georg gelingt, notwendige Veränderungen in der katholischen Kirche in Deutschland zu erreichen, um sie zukunftsfähig für die junge Generation aufzustellen. Als Jugendverbände hoffen wir konkret darauf, dass er gerade wegen dieser großen Aufgaben die Jugend nicht aus den Augen verliert. Dafür wünschen wir ihm viel Kraft und Gottes Segen.“

Die Verantwortlichen und das Team des 3. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) gratulieren sehr herzlich und wünschen viel Kraft, Inspiration, Geduld und vor allem Gottes Segen für das neue Amt.

Präsidentin Bettina Limperg: "Genau zuhörend, nicht vorschnell urteilend, nach Wegen suchend, das Gespräch fördernd: so habe ich Bischof Georg Bätzing in der gemeinsamen Arbeit und in persönlichen Gesprächen auf dem Weg zum 3. Ökumenischen Kirchentag kennen und schätzen gelernt. Gemeinsam als Christinnen und Christen Verantwortung in unserer sich verändernden Gesellschaft und für die uns von Gott anvertraute Welt zu übernehmen, verbindet uns in unserem ökumenischen Fragen und Handeln. Kraft, Mut und Zuversicht mögen ihm angesichts der herausfordernden Vielzahl von Aufgaben in reichem Maße zuwachsen. Ich wünsche Bischof Bätzing von Herzen Gottes Segen für sein Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und gratuliere ihm in herzlicher Verbundenheit."
Präsident Dr. Thomas Sternberg: "Für sein neues Amt, das gerade in der gegenwärtigen Zeit so wichtig ist, wünsche ich ihm persönlich und im Namen des Präsidiums des 3. ÖKT viel Erfolg, viel Kraft und vor allem Gottes Segen. Wir haben uns ja bereits vor einiger Zeit gemeinsam auf den Weg zum 3. Ökumenischer Kirchentag in Frankfurt gemacht und durften Bischof Bätzing als einen klugen und nachdenklichen Partner kennenlernen. Seit seinem Amtsantritt in dem von schweren Erschütterungen gekennzeichneten Bistum Limburg, ist er in kurzer Zeit zu einem hochangesehenen Vertreter der katholischen Kirche geworden. Sein bischöflicher Wahlspruch "Congrega in unum" (Führe zusammen) signalisiert den Kern dessen, was auch sein neues Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ausmachen wird."

Präsident Dr. Thomas Sternberg: "Für sein neues Amt, das gerade in der gegenwärtigen Zeit so wichtig ist, wünsche ich ihm persönlich und im Namen des Präsidiums des 3. ÖKT viel Erfolg, viel Kraft und vor allem Gottes Segen. Wir haben uns ja bereits vor einiger Zeit gemeinsam auf den Weg zum 3. Ökumenischer Kirchentag in Frankfurt gemacht und durften Bischof Bätzing als einen klugen und nachdenklichen Partner kennenlernen. Seit seinem Amtsantritt in dem von schweren Erschütterungen gekennzeichneten Bistum Limburg, ist er in kurzer Zeit zu einem hochangesehenen Vertreter der katholischen Kirche geworden. Sein bischöflicher Wahlspruch "Congrega in unum" (Führe zusammen) signalisiert den Kern dessen, was auch sein neues Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ausmachen wird."

 

In einem Schreiben hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Bischof von Limburg, Georg Bätzing, zu seiner heutigen Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. In dem Schreiben heißt es:

"Mit Ihrer Wahl in diese bedeutende Position übernehmen Sie nach wichtigen Ämtern im Bereich des interreligiösen Dialogs und der Weltkirche nun eine zentrale Aufgabe und große Verantwortung an der Spitze der katholischen Kirche in Deutschland. Sie schaffen wichtige Verbindungen zwischen Kirche, Staat und Gesellschaft.

Für Ihre künftigen Aufgaben wünsche ich Ihnen Überzeugungskraft, Umsicht, Erfolg und Gottes Segen."

„Zum ersten Mal in der Geschichte ist am heutigen Tag ein Bischof mit Sitz in Hessen zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Dies ist ein bedeutender Tag für unser Land. Bischof Georg Bätzing versteht es, die Menschen zusammenzuführen und für den Glauben zu begeistern. Seine freundliche Art und die Empathie, die er anderen entgegenbringt, sprechen für ihn. Er steht für Aufbruch und ist daher genau der Richtige für die aktuellen Herausforderungen in seiner Kirche. Georg Bätzing ist ein ausgezeichneter Vertreter aller Katholikinnen und Katholiken in unserer Bundesrepublik. Ich gratuliere ihm von Herzen und wünsche ihm für die Aufgabe alles erdenklich Gute, viel Erfolg und Gottes Segen.  Seinem Vorgänger, Kardinal Reinhard Marx, danke ich für sein Wirken für die katholische Kirche in Deutschland.“

Glückwünsche kamen auch aus der Politik. „Ich gratuliere Bischof Dr. Georg Bätzing zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. In seinem Bistum Limburg, zu dem viele rheinland-pfälzische Gemeinden im Norden des Landes zählen, genießt Bischof Bätzing hohes Ansehen und ich bin sicher, dass er seine reichen Erfahrungen als Theologe und Seelsorger auch in sein neues Amt mit großem Gewinn einbringen wird“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Ich freue mich, dass mit Bischof Bätzing ein profilierter Theologe den Vorsitz der Bischofskonferenz übernimmt, der durch sein Engagement und seinen persönlichen Werdegang in Rheinland-Pfalz tief verwurzelt und vielen Katholiken und Katholikinnen des Landes durch seine Tätigkeit sowie seine den Menschen zugewandten Art verbunden ist.“

Auf Bätzing warteten große Aufgaben: "Unter seiner Leitung muss die katholische Kirche weiter entschieden die Konsequenzen aus dem sexuellen Missbrauch durch Kleriker ziehen“, sagte die Ministerpräsidentin. Opfer von sexualisierter Gewalt erwarteten zu Recht, dass die katholische Kirche für die Taten und ihre systematische Vertuschung die Verantwortung übernimmt. „An den neuen Vorsitzenden richtet sich die Erwartung, auf dem begonnenen Synodalen Weg zwischen Klerikern und Laien verschiedene Positionen miteinander zu vermitteln, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und die katholische Kirche in eine gute Zukunft zu führen. In unserer pluralen Gesellschaft muss er kirchliche Positionen überzeugend in die Gesellschaft hinein vermitteln“, so die Ministerpräsidentin. Für all diese großen Aufgaben wünsche sie Bischof Bätzing Erfolg und Gottes Segen.

„Ich wünsche Bischof Georg Bätzing für die große Aufgabe von Herzen viel Kraft und Gottes Segen. Unsere Kirchen sind auf dem Weg in eine neue Zeit. Ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen wie auch die Chancen, die sich damit verbinden, nur in ökumenischer Verbundenheit meistern werden. Ich freue mich auf eine Fortsetzung der vertrauensvollen und bewährten Zusammenarbeit der vergangenen Jahre“, sagte Bedford-Strohm. Zudem betonte er, dass er mit besonderer Freude dem kommenden Jahr – dem „Ökumene-Jahr 2021“ – entgegenblicke.

Er erhoffe sich neue Impulse für den ökumenischen Weg der Kirchen in Deutschland von dem Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt und Impulse für die weltweite Ökumene von der Vollversammlung des Weltkirchenrats in Karlsruhe. „Ich habe Georg Bätzing bei unseren gemeinsamen Beratungen im Kontaktgesprächskreis zwischen EKD und Deutscher Bischofskonferenz als ökumenisch höchst aufgeschlossenen und menschlich sehr angenehmen Gesprächspartner erlebt. Das lässt mich mit großer Zuversicht auf die zukünftige ökumenische Zusammenarbeit schauen“, so der Ratsvorsitzende. Für die weiteren Schritte auf dem Synodalen Weg, auf den sich die römisch-katholische Kirche in Deutschland gemacht habe,  wünscht der Ratsvorsitzende dem neuen Vorsitzenden der DBK, „die feste Zuversicht des Glaubens, Gottvertrauen, Weitsicht und eine glückliche Hand bei Ihren Entscheidungen.“

„Ich freue mich sehr über die Wahl Georg Bätzings zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Er ist ein Bischof, der große Gaben in sich vereint. Er kann zuhören und Menschen zusammenführen. Zugleich ist er ein klarer und besonnener Theologe. Mich freut besonders, dass ihm die Ökumene am Herzen liegt. Das hat er mit unserer gemeinsamen Einladung zum Ökumenischen Kirchentag nach Frankfurt für 2021 eindrucksvoll gezeigt. Er hat es zuletzt dadurch unterstrichen, wie er sich den Abendmahlstext „Gemeinsam am Tisch des Herren‘“ zu eigen gemacht hat und ihn als Diskussionsgrundlage für den weiteren Weg der Ökumene präsentiert hat. Ich gratuliere ihm von Herzen wünsche ihm für seine herausfordernde Aufgabe Gottes Geist und Segen.“

"In Ihrer Trierer Zeit und als Limburger Bischof hat die Evangelische Kirche im Rheinland Sie als offenen, herzlichen Gesprächspartner schätzen gelernt", heißt es in einem am Dienstag verschickten Schreiben Rekowskis an Bätzing. Die katholische Kirche in Deutschland habe mit dem früheren Trierer Generalvikar einen "glaubwürdigen Repräsentanten und Kommunikator gefunden".

"'Führe zusammen'. Der Wahlspruch Ihres Bischofsdienstes sei Ihnen Ermutigung und Auftrag zugleich», betonte Rekowski. «Wir freuen uns auch in Ihrer neuen Funktion auf guten, ökumenischen Kontakt.» Das Bistum Limburg hat mit der rheinischen Kirche gemeinsame Kirchengebiete in Hessen und Rheinland-Pfalz. "Mehr denn je müssen wir angesichts der Sorgen der Menschen und der Zerrissenheit in unserer Gesellschaft gemeinsam Zeugnis für das Evangelium in Wort und Tag ablegen", erklärte der rheinische Präses. (Quelle: Domradio.de)

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Professor Thomas Sternberg, gratuliert Bätzing herzlich. „Für Ihr neues Amt, das gerade in der gegenwärtigen Zeit so wichtig ist, wünsche ich Ihnen persönlich und im Namen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken viel Erfolg, viel Kraft und vor allem Gottes Segen. Wir haben uns ja bereits vor einiger Zeit gemeinsam auf den Weg gemacht zum 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt und durften Sie kennenlernen als einen klugen und nachdenklichen Partner", sagte Sternberg. Seit seinem Amtsantritt in dem von schweren Erschütterungen gekennzeichneten Bistum Limburg sei Bätzing zu einem hochangesehenen Vertreter der Kirche geworden. "Ihr bischöflicher Wahlspruch "Congrega in unum" (Führe zusammen) signalisiert den Kern dessen, was auch Ihr neues Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ausmachen wird. Ihre Wahl ist für uns auch ein ermutigendes Zeichen, dass die ganz überwältigende Mehrheit der Bischöfe gewillt ist, den Synodalen Weg konsequent und mit Erfolg fortzusetzen, um verlorengegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.“

"Er gilt als bescheidener Reformer, dem nach eigenen Angaben 'abgehobener Kirchensprech' nicht liegt. Als starker Befürworter des Synodalen Weges steht er dem Forum Sexualmoral vor, von dem wir uns wegweisende Schritte in eine geschlechtergerechte Zukunft erhoffen. Für ihn ist die Frauenfrage 'elementar für die Zukunft der Kirche', daher freuen wir uns, mit ihm einen Fürsprecher für unsere Anliegen zu haben und die Diskussion auf Augenhöhe weiterführen zu können." 

Als amtierender Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz hat Bätzing Erfahrung in diesem wichtigen gesellschaftlichen Feld gesammelt, so Heil. Sie sieht darin eine Chance, dass er künftig als Brücke zwischen den Menschen und Religionen fungiert:

"Wir leben in einer Zeit, in der Rassismus in erschreckendem Ausmaß um sich greift, wo Hass offen im Netz und auf der Straße gesät und gezeigt wird. Wenn ihm gelingen kann, auch hier als Versöhner aufzutreten, wäre das ein großer Gewinn für ganz Deutschland."

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