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Kirchendezernent Becker für gemeinsames Abendmahl

Beim Ökumenischen Kirchentag 2021 sollen alle gemeinsam am Tisch des Herrn stehen
Kirchendezernent Becker für gemeinsames Abendmahl
Kirchendezernent Becker für gemeinsames Abendmahl
Buisness - Portrait - 2018 © www.stefaniekoesling.de

Im Rahmen der Vorbereitungen des 3. Ökumenischen Kirchentages 2021 in Frankfurt hat sich Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker am Mittwoch, 7. August, für ein gemeinsames Abendmahl im Rahmen des Kirchentages ausgesprochen.

„Ich weiß, dass dies eines der schwierigsten Themen auf dem Weg zu mehr Ökumene ist, doch ich wünsche mir, dass die Kirchen einen Weg finden, Christen in Frankfurt an einen Tisch zu führen, um gemeinsam Abendmahl zu feiern. Katholische und Evangelische Christen teilen den gemeinsamen Himmel, es wird Zeit, dass sie auch das Brot gemeinsam teilen“, unterstrich der Kirchendezernent, der selbst bekennender Katholik ist. 

„Frankfurt freut sich auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 und wir haben gerne die Staffelstäbe des Deutschen Katholikentages 2018 in Münster und des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2019 in Dortmund übernommen, um ein guter Gastgeber für beide Christlichen Kirchen im übernächsten Jahr zu sein. Unsere internationale und weltoffene Stadt bietet den geeigneten Rahmen für den Dialog zwischen den christlichen Konfessionen wie auch zwischen den Religionen. Frankfurt steht für ein buntes und friedliches Miteinander und war immer schon Ort des Diskurses über die Zukunft der Gesellschaft in unserem Land. Frankfurt als Ort der Synode Karls des Großen von 794 ist daher auch der natürliche Ort, noch mehr Ökumene zu praktizieren“, so Becker weiter.

„Ich möchte, dass Frankfurt nicht nur einen ökumenischen Rahmen bildet, sondern starke ökumenische Signale von unserer Stadt aus in die Welt gehen, um zeigen zu können, wie gerade in einer so bunten und vielfältigen Stadt Ökumene gelebt werden kann, wo wir schon die Brücken zu anderen Religionen und anderen Kulturen erfolgreich bauen“, führte der Kirchendezernent aus.

„Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Stadt Frankfurt am Main in der Ausgestaltung und der Örtlichkeit für ein gemeinsames Abendmahl selbst als Brückenbauer fungieren kann und werde dies in die weiteren Gespräche mit den Kirchen einbringen“, so Becker abschließend.