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Mit Überzeugung und Freude

Diakon Josef Weser im Alter von 79 Jahren verstorben
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© Bistum Limburg

Das Bistum Limburg trauert um Josef Weser. Der Diakon im Ruhestand verstarb am 16. Juni im Alter von 79 Jahren in Wiesbaden. Weser gehörte zum ersten Kurs Ständiger Diakone im Bistum Limburg und wurde von Bischof Dr. Wilhelm Kempf 1975 zum Diakon geweiht. Der Familienvater von drei Kindern wirkte in Frankfurt und in Pfarreien im Rheingau.

Josef Weser wurde am 20. Februar 1941 in Hadamar geboren. Nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in Limburg half er ab 1964 zunächst als nebenberuflicher Küster, Hausmeister und Kirchenrechner beim Aufbau der Gemeinde St. Sebastian im Nordwesten Frankfurts. Zum 1. Oktober 1966 erfolgte dann eine hauptberufliche Anstellung als Küster und Hausmeister. Nach weiteren Fortbildungen übernahm er ab dem 1. Juli 1969 in der Gemeinde den Dienst des Pfarrhelfers.

Auf Anregung von Weihbischof Kampe bewarb er sich um die Aufnahme in den ersten Diakonatskurs des Bistums. Mit Erfolg absolvierte er den theologischen Glaubenskurs, besuchte in den Jahren 1972 und 1973 beim Religionspädagogischen Amt Frankfurt einen Kurs für Religionspädagogik und erhielt die Missio canonica für den Religionsunterricht an Grund- und Hauptschulen. Nach weiteren Fortbildungen wurde Josef Weser am 1. Januar 1974 in St. Sebastian Gemeindeassistent und einige Zeit später Gemeindereferent. Bischof Dr. Wilhelm Kempf spendete ihm am 2. Februar 1975 die Diakonenweihe.

Zum 1. August 1975 wurde Josef Weser in der Gemeinde Mariä Himmelfahrt in Hallgarten eingesetzt. Zusätzlich zu dieser Tätigkeit leitete er das Bezirkssynodalamt des Bezirks Rheingau, wo er für die synodalen Gremien und die Grundseelsorge zuständig war. Ab dem Jahr 1986 widmete er sich auf eigenen Wunsch hin der Seelsorge in den Pfarreien Mariä Himmelfahrt und St. Martin in Oestrich-Winkel und wurde zum 1. Januar 1996 Pfarrbeauftragter der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Mit Überzeugung, Freude und geprägt von einem tiefen Glauben war Weser in der Gemeinde tätig. Als Seelsorger stand er den Gläubigen in vielen, oft schwierigen Lebenssituationen bei. Die Verehrung der Hl. Hildegard lag ihm besonders am Herzen, und so war er der Abtei St. Hildegard in Eibingen, wo er immer wieder in Gottesdiensten assistierte und predigte, eng verbunden. Über viele Jahre wirkte er liturgisch beim Hildegardisfest in Eibingen mit.

Nach etwa 40 Jahren im Dienst des Bistums ging Weser aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Nach dem Eintritt in den Ruhestand war er in der Gemeinde weiterhin seelsorglich engagiert.

Das Requiem für den Verstorbenen wird gefeiert am Freitag, 26. Juni 2020 um 14 Uhr in der Kirche Mariä Himmelfahrt, Zanger Straße 6, Oestrich-Winkel (Hallgarten). Aufgrund der derzeitigen coronabedingten Beschränkungen ist die Sitzplatzkapazität begrenzt. Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist im Zentralen Pfarrbüro der Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau (Tel. 06123/ 703770) erforderlich. Anschließend findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Hallgarten (Oestricher Weg) statt.

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