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Soziale Medien – Wie schütze ich mich vor sexueller Gewalt?

Neue Wendebroschüre liefert Informationen in Leichter Sprache
Soziale Medien – Wie schütze ich mich vor sexueller Gewalt?
Soziale Medien – Wie schütze ich mich vor sexueller Gewalt?
Anne Badmann (KEB) (links) und Silke Arnold (Koordinationsstelle zur Prävention vor sexualisierter Gewalt im Bistum Limburg) © Annette Krumpholz

Teilhabe und Schutz - beides wichtig, wenn man im Internet unterwegs ist

Was ist okay? Was ist nicht okay? Das Wende-Heft „Ich darf JA sagen – Ich darf NEIN sagen“, das in Leichter Sprache die Themen Sexualität und sexuelle Gewalt erklärt, stößt seit der Erstausgabe im Herbst 2020 auf großes Interesse. Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Schulen und Beratungsstellen verteilen es an Interessenten. Schon mehr als 2000 Exemplare sind bundesweit im Umlauf und helfen dabei, individuelle und unabhängige Entscheidungen zur eigenen Sexualität zu treffen.

Jetzt stellen die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) und die Koordinationsstelle zur Prävention vor sexualisierter Gewalt im Bistum Limburg ein weiteres Heft zum Thema vor. „Ich bin dabei – Ich schütze mich“, heißt das neue Heft in Leichter Sprache. Diesmal geht es um Soziale Medien im Internet und um sexuelle Gewalt, die auch dort eine Gefahr darstellt.

Lebensnahe Informationen

„Das Konzept, in einer einzigen Broschüre Pro und Contra eines Themas abzubilden, hat sich als wirklich lebensnah erwiesen“, sagt Anne Badmann. Sie ist eine der beiden Autorinnen des Hefts und Referentin für Bildungsangebote in Leichter Sprache im Bistum Limburg. „So helfen die Informationen, die wir hier gesammelt haben, eigene Grenzen erkennen und auch benennen zu können. Das ist ein wichtiger Aspekt selbstbestimmten und erfüllten Lebens!“, ergänzt Badmann.

Der erste Teil der Broschüre mit dem Titel „Ich bin dabei“ legt den Fokus auf Soziale Medien im Internet. Konkret geht es hier darum, welche Vorteile das Surfen auf diversen Online-Plattformen hat. Außerdem gibt es Tipps wo man Unterstützung findet, wenn man teilhaben möchte an Chats, an Spielen und an digitaler Gemeinschaft.

Wo findet man Hilfe?

Wendet man das Info-Heft, bekommt man Tipps zum Umgang mit sexueller Gewalt in Sozialen Medien. „Ich schütze mich“, heißt dieser Teil des Wende-Hefts. Hier erfahren die Leser*innen, welche unterschiedlichen Arten sexueller Gewalt es gibt und sie erhalten Tipps für das eigene Verhalten. „Gerade nach einem möglichen Übergriff ist es wichtig zu wissen, dass ich nicht alleine bin, sondern mir Hilfe holen kann. Deshalb nennt die Broschüre qualifizierte Anlaufstellen, an die sich Betroffene wenden können.“, sagt die Co-Autorin Silke Arnold von der Koordinationsstelle zur Prävention vor sexualisierter Gewalt im Bistum Limburg.

Die Texte sind in Leichter Sprache verfasst. Dies ist eine besondere Form der Kommunikation. Sie hilft Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen oder eingeschränktem Sprachverständnis, komplizierte Sachverhalte zu verstehen. Die Sätze sind kurz und prägnant und möglichst ohne Fremdwörter formuliert. Unterstützend illustrieren Bilder den Inhalt des Textes.

Beide Broschüren sind kostenlos.

Bestellungen bitte per E-Mail an: a.badmann@bistumbistumlimburglimburg.de oder an s.arnold@bistumbistumlimburglimburg.de unter Angabe des gewünschten Titels: „Ich bin dabei – Ich schütze mich“ zum Umgang mit Sozialen Medien oder „Ich darf JA sagen – Ich darf NEIN sagen“ zur selbstbestimmten Sexualität.

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Bistum Limburg

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