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Stabwechsel im Hochtaunus

Pfarrer Paul Lawatsch geht in den Ruhestand/Nachfolger im Usinger Land ist Pfarrer Tobias Blechschmidt
Stabwechsel im Hochtaunus
Stabwechsel im Hochtaunus
Wird in den Ruhestand verabschiedet: Bezirksdekan Pfarrer Paul Lawatsch © Andreas Korten
© Tobias BlechschmidtTobias Blechschmidt wird Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus und Klara - Usinger Land

Für den katholischen Bezirk Hochtaunus ist es ein großer Einschnitt: Nach 15 Jahren als Bezirksdekan und über 30 Jahren als Pfarrer im Hochtaunus wird Paul Lawatsch (69) Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet. 2005 war er von Bischof Franz Kamphaus erstmals zum Bezirksdekan ernannt worden. Seit 1. Januar 2015 leitet er die neu gegründete Pfarrei St. Franziskus und Klara im Usinger Land. In diesem Amt folgt ihm zum 1. März Pfarrer Tobias Blechschmidt. Bis dahin übernimmt Pfarrer Andreas Unfried die Pfarrverwaltung. Unfried, der bisher bereits stellvertretender Bezirksdekan war, ist  jetzt zum kommissarischen  Bezirksdekan für den Bezirk Hochtaunus ernannt worden.

Lawatsch, der aus Niedersachsen stammt und dort aufgewachsen ist, war nach der Priesterweihe 1978 durch Bischof Wilhelm Kempf und Kaplanstellen in Frankfurt, Dillenburg und Rüdesheim unter anderem Jugendpfarrer im Bezirk Wetzlar und von 1987 bis 1990 Diözesanjugendpfarrer. Anschließend war er ab 1990 bis 2003 Pfarrer der vier Königsteiner Pfarrgemeinden und zeitweise auch Dekan des Dekanates Königstein, bevor er die Pfarreien des damaligen Pastoralen Raumes Neu-Anspach übernahm. Später war er priesterlicher Leiter des Pastoralem Raumes Usinger Land sowie Pfarrer der vier Schmittener Gemeinden.

Pfarrer Tobias Blechschmidt, 1986 in Frankfurt geboren und 2013 in Limburg zum Priester geweiht, ist im Hochtaunus kein Unbekannter. Nach drei Kaplansjahren in Montabaur war er bereits von 2016 an für drei Jahre als Kaplan in der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus in Königstein eingesetzt. Ab 2019 wirkte er hier als priesterlicher Mitarbeiter, um in derselben Funktion im August des vergangenen Jahres in die Pfarrei St. Bonifatius nach Frankfurt zu wechseln. Die Monate in Frankfurt hätten ihm, wenn auch unter Corona-Bedingungen, einen kleinen Einblick in Kirche im städtischen Kontext gegeben, sagt der junge Priester, der sich nach seinen Worten jetzt auf die neue Aufgabe und auf eine Pfarrei freut, "die offen und aufgeschlossen ist für Fragen der Kirchenentwicklung und neuer pastoraler Strukturen." 

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