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Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Nachhaltiges Konzept für alle katholischen Kitas im Bistum
Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist
Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

Das Erfolgsmodell „Sprachkita - Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“ soll weitere Kreise ziehen. Die Fachberaterinnen Astrid Egenolf-Dickopf, Marie Zorn und Carolin Zingel arbeiten derzeit an einem nachhaltigen Konzept für alle katholischen Kitas im Bistum, um auch Einrichtungen, die nicht am Bundesprogramm teilnehmen, von den Inhalten profitieren zu lassen. Dazu gibt es zum Abschluss der ersten Förderwelle des Bundesprogramms einen Fachtag am Dienstag, 26.November 2019 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod stattfinden.

Weitere Fachtage und spezifische Fortbildungsangebote sind für 2020 bereits in Planung. Auch auf Bundesebene gibt es konkrete Überlegungen dazu, wie das Programm fortgeführt und weiterentwickelt werden soll. Im Rahmen eines Trägerabends im Dezember 2018 wurden auch auf dieser Ebene erste Ideen gesammelt, wie auch nach Ende der Programmlaufzeit die erarbeiteten Inhalte in der Praxis fest verankert und ausgeweitet werden können. Einigkeit besteht darin, dass die Qualitätsentwicklung in den Kitas weiterhin ein zentraler Aspekt bleibt. Die Fachberaterinnen „Sprach-Kitas“ unterstützen im Rahmen des Bundesprogramms kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den teilnehmenden Kitas.

„Besonders schön ist es zu sehen, wie die Kitas sich in ihren Kompetenzen und Qualitäten weiterentwickeln“, “ erzählt eine der drei Fachberaterinnen im Bistum Limburg, die für das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“ zuständig sind. Inhaltlich ist es den Fachberaterinnen sehr wichtig, den Blick der Kita-Teams dafür zu schärfen, wie alltägliche Momente mit den Kindern genutzt werden können für Gespräche und damit dem Erwerb von sprachlichen Kompetenzen besonders zuträglich sind: „Immer dann, wenn das Interesse des Kindes im Fokus steht, wenn man dem Kind zuhört, auf seine aktuellen Bedürfnisse eingeht und im Kontakt mit ihm ist, dann kann das Lernen von Sprache besonders gut gelingen.“ Und genau darum geht es beim Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“. Für die Programmteilnehmer der ersten Förderwelle endet das Programm mit Ablauf des Jahres. Für die Teilnehmer der zweiten Förderwelle des Programms ist etwa die Hälfte der Programmlaufzeit vorüber.

Zum Hintergrund:

Astrid Egenolf-Dickopf, Marie Zorn und Carolin Zingel betreuen die Kitas trägerübergreifend als zusätzliche Fachberaterinnen im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, einem Programm des Bundesministeriums für Familie ,Senioren ,Frauen und Jugend (BMFSFJ); sie beraten die Kitas intensiv und unterstützen sie darin, die Programmschwerpunkte alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und Inklusion umzusetzen. Neben der Fachberatung wurde eigens für das Bundesprogramm die Stelle einer zusätzlichen Fachkraft in den Kitas geschaffen. Diese unterstützt und begleitet das gesamte Kita-Team bei der Weiterentwicklung der Programminhalte in der Kita. Die Zusammenarbeit zwischen den Fachberaterinnen und den Kita-Tandems (bestehend aus zusätzlicher Fachkraft und Einrichtungsleitung) ist zeitlich und inhaltlich intensiv und kontinuierlich über die Programmlaufzeit hinweg gegeben: Die Tandems werden in zwölf von den Fachberaterinnen geleiteten Verbundtreffen inhaltlich zu den Programmsäulen geschult. Eine Intensivierung und praktische Vertiefung dieser Inhalte findet in den regelmäßigen Netzwerktreffen zwischen Fachberatung Und zusätzlicher Fachkraft statt. Hier bleibt genügend Raum, sich darüber auszutauschen und zu erproben, wie die Inhalte in das gesamte Kita-Team vermittelt werden kann. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen von etwa 8 bis 10 Wochen In-House Termine statt, in denen die FB die Kitas besucht. Hier kann individuell an gerade aktuellen Themen und Zielen des Bundesprogramms gearbeitet werden.