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Wichtige Frankfurter Vertreter beim Synodalen Weg

Vom Stadtdekan bis zur Kirchenhistorikerin
Wichtige Frankfurter Vertreter beim Synodalen Weg
Wichtige Frankfurter Vertreter beim Synodalen Weg
Seit dem ersten Advent brennt die Kerze des Synodalen Wegs im Kaiserdom © D. Wiese-GUtheil/Kath. Stadtkirche

Am Donnerstag, 30. Januar, beginnt in Frankfurt die erste Plenarversammlung des Synodalen Weges, der die katholische Kirche in schweren Krisenzeiten zu einer Erneuerung führen soll. Unter den 230 Mitgliedern der Synodalversammlung sind auch wichtige Vertreter der katholischen Kirche in Frankfurt.

Als Repräsentanten des Bistums Limburg nehmen neben Bischof Georg Bätzing und Weihbischof Thomas Löhr drei Frankfurter teil. Das sind Stadtdekan Johannes zu Eltz, Pfarrer Werner Otto von der Pfarrei St. Bonifatius in Sachsenhausen als Abgesandter des Priesterrates im Bistum Limburg, und die Kirchenhistorikerin Barbara Wieland, die das Bistum im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vertritt.

Hinzukommen drei Frankfurter, die von anderen Institutionen innerhalb der katholische Kirche entsendet wurden. Der Psychotherapeut Ani Emeka, der aus Nigeria stammt, vertritt im ZdK den Bundespastoralrat der Katholiken anderer Muttersprachen. Als ZdK-Einzelmitglied firmiert der Frankfurter Theologe Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts in Frankfurt-Oberrad. Sr. Bettina Rupp von den Steyler Missionarinnen, die als Sozialarbeiterin in St. Bonifatius Sachsenhausen lebt und arbeitet, ist von der Deutschen Ordensobernkonferenz auf den synodalen Weg geschickt worden.

Der Synodale Weg

Der Synodale Weg hat am ersten Advent 2019 begonnen und ist auf zwei Jahre angelegt. Als oberstes Organ ist die Synodalversammlung tätig, die vom 30. Januar bis zum 1. Februar erstmals in Frankfurt tagt. Sie setzt sich aus den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz und aus dem ZdK gewählten Mitgliedern sowie Vertreterinnen und Vertretern weiterer Personen- und Berufsgruppen zusammen. Die thematische Arbeit des Synodalen Weges wird in insgesamt vier Synodalforen vorbereitet: „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“, „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“, „Priesterliche Existenz heute“ sowie „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“.

Das erste Treffen findet im Dominikanerkloster statt, da der Bartholomäusdom wegen der Renovierung im südlichen Querhaus nicht genug Platz bietet. Die anderen drei Vollversammlungen im September 2020 und Februar und September 2021 sind im Kaiserdom St. Bartholomäus geplant.

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