Film: Kein Land für Niemand
Die Idee zum Film entstand 2022 aus dem Bedürfnis der Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann, den erstarkenden rechtsextremen Tendenzen in Politik und Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen – darunter eine Mittelmeerrettungsmission und akademische Auseinandersetzungen mit dem Thema Flucht und Migration – führten zu dem Entschluss, einen Film zu schaffen, der aufrüttelt, dokumentiert und zum Handeln bewegt.
»Eine valide Gegenerzählung gegen die jahrzehntelange rechte und rechtsextreme Propaganda, die jeden Tag über die Medien eingepeitscht wird. […] Das ist ein Meisterwerk.«
Jean Peters, Correctiv
»Dieser Lockdown der Menschlichkeit muss beendet werden. Flucht ist kein Verbrechen. Und Migration ist eine zivilisatorische Notwendigkeit.«
Heribert Prantel, Süddeutsche Zeitung
Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Lara Gruber und Jana Freudenberger.
Lara Gruber (Krofdorf) organisiert Hilfe für Geflüchtete in den Camps Moria und Kara Tepe. Sie kann eindrücklich davon berichten: als Lehrerin an einer weiterführenden Schule und in der Bildungsarbeit bringt sie diese Erfahrung mit ein.
Jana Freudenberger (Frankfurt), Bildungsreferentin mit ausgewiesener Erfahrung in Migrationspolitik, Flucht und Asyl. Berufliche Stationen führten sie unter anderem zu Pax Christi, dem Deutschen Caritasverband und dem Bistum Limburg (Kirchenasyl). Sie kennt die Situation der Lager auf Lesbos und Lampedusa aus eigener Anschauung.
Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Deckung unserer Kosten wird gebeten.