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Wiesbaden/Rheingau-Taunus, 13.02.2026

Kunst, Glaube und neue Perspektiven

Die Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden hat vor kurzem ihr neues Halbjahresprogramm veröffentlicht. Neben interessanten Ausstellungsbesuchen ist auch eine mehrtägige Exkursion zur Museumsinsel Hombroich in Neuss Teil des Programms.

Kunst sehen, Räume neu erfahren, den eigenen Blick weiten: Mit einem vielseitigen Halbjahresprogramm lädt die Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau (KEB) zu Begegnungen an den Schnittstellen von Kunst, Kultur, Theologie und Spiritualität ein. Exkursionen, Ausstellungsformate und Qualifizierungen eröffnen dabei unterschiedliche Zugänge – vom Museumsbesuch bis zur begehbaren Kunstinstallation im Kirchenraum.

Den Auftakt setzt am Donnerstag, 19. März 2026 um 17 Uhr ein „Kunst und Religion“-Spezial im Frankfurter Liebieghaus. Unter dem Titel „Gottes großer Zoo – die Tierplastiken August Gauls“ führt der Ausstellungsbesuch in eine umfangreiche Schau mit rund hundert Tierdarstellungen des Bildhauers August Gaul (1869 – 1921). Die Werke sind zwischen Skulpturen aus drei Jahrtausenden platziert und werden im gemeinsamen Rundgang in Beziehung gesetzt zu Motiven aus Mythologie, Religionsgeschichte und christlicher Ikonografie.

Am Samstag, 21. März 2026 startet außerdem das Kursmodul „Original oder Kopie? – Gotik oder Historismus?“ im Rahmen der Qualifizierung Kirchenführung. Der erste Präsenztag findet an der Kirche Heilig Kreuz in Geisenheim statt. Der zweite Präsenztag folgt am 25. April 2026 in Wiesbaden in St. Bonifatius. Im Mittelpunkt stehen Architektur, kunstgeschichtliche Einordnung, Ausstattung und Symbolsprache – verbunden mit der Frage, wie Kirchenräume als besondere Orte verständlich werden und für interessierte Besucherinnen und Besucher erschlossen werden können.

Ausstellung in St. Mauritius

Ein weiterer Programmschwerpunkt beginnt am Palmsonntag, 29. März 2026. Um 11 Uhr wird in der katholischen Kirche St. Mauritius (Abeggstr. 37, 65193 Wiesbaden) im Anschluss an die Messe die Ausstellung „passaggi“ mit Werken der Münchner Künstlerin Elisabeth Heindl eröffnet. Heindl entwickelt begehbare Rauminstallationen, in denen Farbe, Licht und Bewegung die Wahrnehmung der Eintretenden prägen. Die Ausstellung ist auf Einladung des Bereichs „Kirche und Kultur“ der KEB und des Kirchortes St. Mauritius entstanden und steht im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr „800 Jahre Franz von Assisi“. Zu sehen ist „passaggi“ bis Donnerstag, 14. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt). Am 14. Mai 2026 lädt die KEB zudem zur Finissage „Tanz & Talk“ mit der Künstlerin, der Tanzperformerin Amelie Ricas und der Kunsthistorikerin Dr. Christiane Morsbach ein.

Am Mittwoch, 29. April 2026 führt ab 8 Uhr eine Tagesfahrt zum Düsseldorfer Kunstpalast. Unter dem Titel „Monet – Cézanne – Matisse und mehr…“ steht eine Ausstellung im Zentrum, die erstmals die Scharf Collection präsentiert. Dies ist eine bedeutende Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Positionen. Der Transfer im Reisebus, Eintritt und Führungen sind in der Gebühr von 64 Euro enthalten.

Offen, dialogisch und nah an der Gegenwart

Direkt im Anschluss bietet die KEB von Montag, 4. Mai bis Mittwoch, 6. Mai 2026 eine mehrtägige Auszeit auf der „Museum Insel Hombroich“ bei Neuss an. Die Anreise erfolgt individuell. Das Gelände – Landschaftsgarten und Kunstort zugleich – lädt zu Wegen ein, die Kunst, Natur und spirituelle Einkehr verbinden. Theologisch-philosophische und künstlerische Impulse begleiten die Tage.

Mit dem aktuellen Veranstaltungsprogramm für die erste Jahreshälfte 2026 setzt die Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau (KEB) ihre Arbeit als Gestalterin von kultureller und geistlicher Bildung fort: offen, dialogisch und nah an den Fragen der Gegenwart.

Weitere Informationen

Das vollständige Programm mit allen Veranstaltungen, Terminen und Details zu Kosten und Anmeldemöglichkeiten ist online abrufbar unter www.keb-limburg.de/wiesbaden.

Die gedruckte Broschüre liegt zudem in vielen kirchlichen Einrichtungen und öffentlichen Orten der Region aus und kann telefonisch angefordert werden unter 0611 174-120.

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