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Dillenburg, 29.01.2026

Grundstein fürs Hospiz

Mit einem Gottesdienst, einer Zeitkapsel und Hammerschlägen ist am Freitag, 23. Januar 2026, in Dillenburg der Grundstein für das neue Elisabeth-Hospiz gelegt worden. Im Herbst 2027 soll die Einrichtung mit zwölf stationären und zwei Tageshospizplätzen eröffnet werden.

Die Baukosten belaufen sich auf etwa sieben Millionen Euro. Das Hospiz gehört zum Sozialunternehmen Haus Elisabeth Caritas Dillenburg. Träger ist die Josefs-Gesellschaft.

Im Elisabeth-Hospiz sollen künftig schwerstkranke Menschen die letzte Phase ihres Lebens möglichst schmerzfrei und in liebevoller Begleitung verbringen können. Auch die Angehörigen und Freunde der Gäste sollen in ihrer Trauer begleitet und unterstützt werden. „Das Wesentliche entsteht aus Haltung und Engagement“, sagte Andreas Rieß, Mitglied im Vorstand der Josefs-Gesellschaft. Beton und Stahl seien nur die äußere Hülle des Hospizes. „Aus Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen! Das Elisabeth-Hospiz wird ein Ort sein, an dem Menschen nicht gefragt werden, wie viel Zeit ihnen bleibt, sondern erfahren, dass diese Zeit wertvoll ist.“

Zeitkapsel und Schirmherrschaft

In die Zeitkapsel, die in den Grundstein gelegt wurde, kamen die Grundsteinurkunde, die tagesaktuelle Ausgabe der Dill-Zeitung, jeweils eine Ausgabe des Elisabeth-Kuriers (der Heimzeitung des Hauses Elisabeth), des JG-Publik (Magazin der Josefs-Gesellschaft) und des aktuellen Pfarrbriefes, ein Satz der aktuellen Euro-Kursmünzen und die Baupläne des Architekten.

Die Schirmherrschaft für den Bau übernehmen Sängerin und Liedermacherin Jördis Tielsch, ZDF-WISO-Moderator Marcus Niehaves und der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Gemeinsam mit Katharina Launhardt, designierte Leiterin des Elisabeth-Hospizes, und Peter Bittermann, Geschäftsführung der Haus Elisabeth Caritas Dillenburg gGmbH, verschlossen Tielsch und Niehaves den Grundstein mit einer Steinplatte. Drei Hammerschläge auf die Platte, die symbolisch den Grundstein festigen sollen, schlossen den symbolischen Akt der Grundsteinlegung ab. Mit diesen Schlägen wurden gute Wünsche für das Gelingen des Bauwerks, für einen reibungslosen und unfallfreien Bauablauf und für die Menschen, die künftig in dem Gebäude ein- und ausgehen, verbunden.

Felicia Schuld

Ressortleitung Multimedia, Redakteurin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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