Frankfurt, 02.04.2025
Religiöse Zeitzeugen zum Anfassen entdecken
Eine Pietà, die in Goethes Faust eine Rolle spielt, ein Kapellchen, das auf ein uraltes Gelöbnis zurückgeht oder ein Feldkreuz mit mysteriösem Hintergrund: All das und mehr spannende Geschichten entdecken Interessierte in drei Wanderbroschüren, die die Katholische Erwachsenenbildung Hessen Landesarbeitsgemeinschaft e. V. (KEB Hessen) aufgelegt hat. Die handlichen Pocket-Guides führen zu Bildstöcken, Wegekreuzen, Heiligenhäuschen und Madonnen in Frankfurt, im Rheingau und im Westerwald.
Jetzt auch digital verfügbar
Passend zum Start der Pilger- und Wandersaison sind die Broschüren ab sofort kostenfrei unter www.keb-hessen.de als Download erhältlich – oder weiterhin als gedruckte Exemplare bestellbar.
„Viele dieser Kleindenkmäler sind stille Zeugen der Vergangenheit und erzählen von Frömmigkeit, Tradition und lokalem Engagement. Mit unseren Broschüren möchten wir diese besonderen Orte wieder ins Bewusstsein rücken – für Gläubige ebenso wie für kultur- und geschichtsinteressierte Wanderer. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit und sind einen Moment des Innehaltens wert“, betont Johannes Oberbandscheid, Vorsitzender der KEB Hessen.
Religiöse Wegzeichen in Stadt und Natur erkunden
Die Broschüren führen gezielt entlang bekannter Routen. In der Rheingau-Broschüre liegen die Objekte an oder in der Nähe von Hildegardweg und Klostersteig. Im Westerwald dient der Katharina Kasper-Weg von Dernbach nach Limburg als Orientierung. In Frankfurt finden sich quer durch die Stadt uralte Heiligenstöcke und Wegekreuze, ein Schwerpunkt sind die westlichen Stadtteile wie Zeilsheim und Sossenheim. Jedes Denkmal wird in kompakten Texten beschrieben und mit aktuellen Fotos illustriert. Neben altehrwürdigen, denkmalgeschützten Objekten sind auch neu geschaffene religiöse Wegzeichen enthalten – von engagierten Vereinen auf dem Land oder im Zuge der Neugestaltung der Frankfurter Altstadt. Um die religiösen Zeitzeugen „zum Anfassen“ leicht zu finden, enthalten die Broschüren nicht nur die genauen Adressen, sondern, wo nötig, die jeweiligen GPS-Koordinaten sowie in Frankfurt Hinweise auf die nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsmittel.